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Eingereiht in eine Burgenkette thront Angenstein auf einem breiten
Felskopf zwischen Aesch und Duggingen, wo sich die Birs ein letztes mal
durch die Jurakette zwängt. Angenstein war als "Vorposten" von Basel und für
die Beherrschung des Juragebietes stets von strategischer Bedeutung. Zudem
bildete die Birs lange Zeit die Grenze zwischen dem Sisgau und dem Sundgau,
also zwischen französischen und österreichischen Herrschaftsgebieten. |
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13 Jh. |
Wer der erste Herr von Angenstein war, ist unbekannt. Nach der
geschichtlichen Überlieferung steht jedoch fest, dass Angenstein bereits im
13. Jh. zu den Hausgütern der Grafen von Pfirt
gehörte. |
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1271 |
Die Hälfte davon wurde offenbar 1271 an den
Bischof von Basel abgetreten. So gelangte Angenstein in die Herrschaft der
Grafen von Thierstein, die das Lehen an die Münchs von Landskron übergaben.
Als der letzte Münch keinen Erben mehr hatte, ging das Lehen wieder an
Thierstein zurück. Nach einem langen Streit zwischen Basel und Solothurn um
den Besitz des strategisch wichtigen Vorpostens ging schliesslich der
Bischof als Sieger hervor. |
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1494/1515 |
Durch Feuer verwüstet und wieder aufgebaut. |
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1557 |
Übergab er das Lehen seinem Kanzler,
dem Advokaten Wendelin Zipper, der heute noch bekannteste Burgherr. Dieser
baute die durch Brände (1494 und 1517)
zerstörte Burg nach 1557 wieder zu einem
ritterlich-romantischen Domizil aus. Er fügte in geschickter Weise dem
vierstöckigen Donjon (Wohnturm) die Fachwerkbauten an, die heute noch das
Bild von Angenstein prägen. |
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1562 |
Mit neuen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden wurde 1562
die Kapelle nach frühchristlichem Muster erbaut. Deren bedeutenster Schmuck
bilden drei prächtige vom Bischof und den Domherren gestiftete Glasfenster,
welche die kirchlichen Feiertage "Karfreitag", "Weihnachten" und "Pfingsten"
verherrlichen. |
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1618 - 1648 |
Die Schweden streifen plündernd und raubend
durch die Dörfer. Schloss Angenstein wird bis auf die Umfassungsmauern
zerstört.,
Brände und die Verarmung der wechselnden Besitzer führten in der Folge zur
zunehmenden Verwahrlosung. Anfang des 19. Jh.
erfolgten noch einmal zahlreiche Veränderungen. |
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1951 |
1951 erwarb die Stadt Basel das Schloss
Angenstein, das auf Dugginger Gemeindegebiet liegt |
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1984 |
Brannte es im Schloss zum letzten Mal. |
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1988/91 |
1988 bis 1991
wurde es total saniert und bewohnbar gemacht. Auch die Kapelle und einige
Gesellschaftsräume konnten wieder hergerichtet werden. |
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1984 |
Bannte das Schloss zum letzten Mal ab und wurde bis
1991 wieder instandgesetzt. Die zwei Glocken der Burgkapelle, die
1826 eingesetzt wurden, blieben nach dem Brand
von 1984 'verschwunden'; sie wurden
2010 im nahegelegenen Wald ausgegraben |
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Die
Schlosskapelle für kirchliche Anlässe aller christlichen Konfessionen
und das Foyer mit Office sowie der untere
Schlosshof mit Remise können für festliche Anlässe gemietet werden. Auch
Apéros und kleinere Sitzungen sind möglich. |
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Quellen:
Werner Meyer: Burgen von A bis Z,
Burgenlexikon der Regio, Wikipedia, |
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