Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 365

  Blarer-Schloss  

Besucht am:

03.10.2007

 

   

 

   

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1606
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 612.110  Süd-Nord. 257.230
Gründer: Blarer von Wartensee
Ortschaft:

4147 Aesch

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 
 

 

Die Anlage ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

beim Schloss, Haupstrasse

GPS: N: 47°27`55 /  O: 7°36`02

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: 322m  
Burgentyp:    
Ja Ja
 
 
Länge:
1 Km

 
Wanderzeit:
20 Min Schwierigkeit: Leicht
 

 

 

Das Schloss Aesch war im 16. Jh. eine Herberge; denn nach einer Urkunde wurde es mit "Herberge" benannt, als sie der "ehrbare Hueber, Bürger und Wirt zu Aesch", im Jahre 1597 mit allem Umschwung dem Witterswiler Bürger Ruedi Schmidlin verkaufte.Die Herberge zu Aesch wird abgebrochen. An deren Stelle beginnt die Erbauung des Blarer-Schlosses.

 
1606

Gebaut worden war es 1606, der Architekt ist unbekannt. Der Fürstbischof Jakob Christoph von Blarer hatte seinem Bruder 1604 zugesichert, dass die Familie Blarer in Aesch von sämtlichen Abgaben befreit bleibe

 
1608

Sind die Stallungen "Im Hof" fertiggestellt.

 
1707

Das Blarer'sche Schloss in Aesch wird in Basel Vogtei- und Verwaltungssitz der Vogtei Pfeffingen.

 
1851/1792

Mitglieder der Familie Blarer amteten als Bischöfe, Äbte, Vögte, Offiziere, Domherren etc. Am bekanntesten wurde Jakob Christoph von Blarer, 1575 bis 1608 Fürstbischof des Fürstbistums Basel und Vollender der Gegenreformation. Er setzte 1583 seinen Bruder Wolf Dietrich von Blarer als Vogt zu Pfeffingen ein. Dessen Nachkommen besetzten in der Folge bis zum Untergang des Fürstbistums 1792 dieses Amt.

 
1851

Nach dem Erwerb des Schlosses 1851 reichtete die Gemeinde darin ihr Schulhaus ein

 
1958/1959

Wurde das Gebäude restauriert.

1959

Sitz der Gemeindeverwaltung

 
 

(ehem.) Besitzer:

 
 

Letzte Aktualisierung: 15.10.2009