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Torbau
(1577),
Turm auf Felskopf vor
der Toranlage, inneres Tor mit Rundturm und Schlosskapelle, Wohngebäude,
zweites inneres Tor, Rundturm mit Ringmauer, wehrhafter Palas
(13.Jh.)
und Reste mehrerer Bauten ausserhalb der Ringmauer. |
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August Quiquerez vermutet, dass die Burg mindestens sechs kleinere
Vorläufer hatte, die wie das heutige Schloss alle auf dem westlichen Grat
des Schlossberges erbaut waren. Aufgrund von Münzfunden und
Flurbezeichnungen - z.B. Kastelboden - wird angenommen, dass der zwischen
Schloss Burg im Norden und dem - heute verfallenen - Schloss Blauenstein im
Süden gelegene Rämelpass schon den Römern bekannt war. |
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Der Name "Burg" stellt eine Schwundstufe des
ursprünglichen Namens dar. Die Burg wurde nach dem 2
Km entfernten Biederthal genannt. Das heutige Dorf "Burg" bezeichnete
ursprünglich nur den Wirtschaftshof der Festung. Daraus entwickelte sich im
laufe der Jahrhunderte ein Dorf dessen Namen sich auf die Burg übertragen
hat.
bis ins 16. Jahrhundert heisst das Schloss
Biedertan, später Biedertal, Burgtal und schliesslich Burg (uf der Burg,
1685) |
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1250 |
Um 1250
durch die Herren von Biederthal erbaut, als habsburgisches Lehen. |
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1269 |
Durch Kauf gelangt das Schloss 1269 in den
Besitz des Basler Bischofs Heinrich von Neuenburg, welcher es den Herren von
Biedertal zu Lehen gibt.
Die
Herrschaft Burg umfasst nebst dem heutigen, jüngeren Dorf Burg auch das viel
ältere Dorf Biederthal im Elsass. |
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1392 |
Ab 1392 sind die Herren von Wessenberg Lehensträger. |
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1789 |
Bis zur französischen Revolution
1789 ist die Herrschaft Burg eine kleine, fast unabhängige Vogtei im
Fürstbistum Basel; sie konnte lediglich einen Vertreter der bischöflichen
Stände nach Pruntrut entsenden. Da Teile des Schlossgutes an verschiedene
Lehensherren gelangen, ergab sich, dass heute eine Landesgrenze durch die
einstige Herrschaft geht |
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17 Jh. |
Im 17.Jh.
Umbau der Burg in ein neuzeitliches Schloss. |
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1784
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Übergibt Carl von Wessenberg, |
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1792 |
1792 besetzen die Franzosen das Fürstbistum |
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1815/1994 |
1815 wird auch Burg durch Entscheid des
Wiener Kongresses eidgenössisch und dem Kanton Bern zugeordnet. Zusammen mit
den neun Dörfern der Vogtei Zwingen sowie den Dörfern Duggingen und
Grellingen aus der Herrschaft Pfeffingen ab 1846
zum Amt Laufen gehörend. In Ausübung des vom Berner Volk erhaltenen
Selbstbestimmungsrechts für den jurassischen Landesteil Übertritt in den
Kanton Basel-Landschaft . per 1. Januar 1994 |
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August 2010 |
Burg von Burg unter
Denkmalschutz, Burg und Schlosskirche der
Leimentaler Gemeinde Burg stehen neu unter Schutz:
Die Baselbieter Regierung hat die Anlage ins
Inventar geschützter Kulturdenkmäler des Kantons
aufgenommen. |
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Quellen: Werner Meyer: Burgen von A
bis Z: Burgenlexikon der Region. Druck und Verlag, Basel 1981 |
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