Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 35

Schloss Birseck

Besucht am: 2001/31.12.04

 

   

 

   
      Wohnhaus und Scheune     Schloss Weiher    

 

Sanierungsarbeiten 2006

   

   
                 

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1243/44
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 614.300  Süd-Nord. 260.150
Gründer: Grafen von Froburg
Ortschaft:

4144 Arlesheim

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 
 
 

 

Die Burg ist Privat. kann besichtigt werden

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe vom Schloss

GPS: N: 47°29`35 /  O: 7°37`43

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise: Bruchsteine, Findlinge  
Höhe:   GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000
Burgentyp:    
Ja Ja
 
 
Länge:
100 m

 
Wanderzeit:
5 Min Schwierigkeit: Leicht
 

 

 

 

Auf einem felsigen Grat im Wald östl. von Arlesheim BL wurden bis zur Mitte des 13. Jh. vier befestigte Anlagen errichtet, die den Namen Birseck trugen: die Obere Burg (heute Schloss Reichenstein ), südl. davon die Hintere und die Mittlere Burg, weiter südl. die Vordere Burg.

 
 

Die Vordere B. gliedert sich in eine Kernburg, die heute Ruine ist, und eine schwach befestigte Vorburg mit Ökonomiegebäuden.

 
1200

Durch die Grafen von Frohberg um 1200 gegründet.

 
1245

Gelangte die Burg an den Bischof von Basel.

 
1373/1435

War sie an die von Ramstein verpfändet,

 
1356

Durch das Erdbeben von 1356 wurde sie teilweise zerstört.

 
1356/1435

Von 1356 bis 1435 mehrere Besitzerwechsel.

1525

im Laufe des Bauernkriegs von 1525 vorübergehend durch Basler besetzt. Während der Gegenreformation hielt sich der Bf. von Basel demonstrativ häufig auf der Vorderen B. auf. Hier nahm er auch Zuflucht, als er sich während des Dreissigjährigen Krieges in seiner Residenz Pruntrut nicht sicher genug fühlte.

 
16 Jh.

Im 16.Jh. während der Gegenreformation war sie Residenz des Bischofs Blarer von Wartensee.

 
1763

Im 18. Jh. wurde das Schloss so baufällig, dass der fürstbischöfl. Landvogt 1763 seinen Sitz ins Dorf Arlesheim (Andlauer Hof) verlegte. Seither ist die Vordere B. unbewohnt.

 
1793

Wurde sie von den Dorfbewohnern zerstört und als Steinbruch genutzt.

 
1794

Wurde die Ruine versteigert.

 
1808/1998

Von Konrad Karl Friedrich von Andlau, dem Sohn des letzten Landvogts, erworben und in romant. Stil wiederhergestellt. Danach in Privatbesitz, wurde der ganze Komplex mit Schloss- und Hofgut B. sowie der Ermitage Arlesheim 1998 in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht.

 
2005/06

Veitere Sanierungsarbeiten für 3,2 Millionen.

 
 

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Birseck, Burgen von A bis Z, Werner Meyer

 
 
Letzte Aktualisierung: 31.01.2012

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