Deutschland

Brandenburg

 

Burg Nr. 169

Burg Eisenhardt

Besucht am: 11.07.2004

 

Bergfried

Höhe: 28m

Runder Feldsteinbau, Anfang 13. Jh. zu Beobachtungs- und Verteidigungszwecken errichtet. Untergeschoss als Verlies genutzt. Im 15 Jh. erhöht und mit Kegeldach versehen. 1849 Sanierung durch den preussischen König. 1996 Umfangreiche Sanierung / Restaurierung. Heute als Aussichtsturm genutzt.

     
Nordrondell

Anfang 15.Jh. als Wehrbau errichtet. Schwerpunkt der Verteidigung des nördlichen Aussenwerkes. Instandsetzung und Restaurierung 2002.

     
Torhaus  

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 997
Zerstört:  
Km-Koordinaten: GPS: N: 52°08`11 /  O: 12°35`04
Gründer:  
Ortschaft: Belzig-Brandenburg, über die A9 - B102
Infos: Besichtigung:
Burganlage ganzjährig.
Museum/Turm
Einlass 10/13-16/17/18 Uhr (Zeiten telefonisch erfragen)
Selbstständige Besichtigung
Führungen möglich.
Ruhetage: Montag und Dienstag


Gastronomie:

Burghotel mit Burgcafé
Restaurant, Rittersaal;
Flämingtypische Gerichte, Wildspezialitäten

Besonderheiten:
Burgkeller: Konzerte, Kabarett u. v. m.
Hochzeiten, Burgenlauf, Burgfeste

Grundriss:
 

 

 

Bereits in der späten Bronze- und frühen Eisenzeit befand sich auf dem Briccus-Berg eine mit Gräben und Wällen

 
997 Von der 997 als "Burgwardium Belizi" erstmals genannten Burg ist der 28 m hohe Bergfried erhalten.  Mit fünf runden Eckbastionen und monumentalem Torhaus.  
um 1200 Bau des Bergfrieds und der Katharinenkapelle: "capella Katharinae in castro".  
1323 Erste urkundliche Erwähnung der Katharinenkapelle.  
1405 Völlige Zerstörung der Burg durch Truppen des Erzbischofs v. Magdeburg.  
1465 Neuaufbau und Namensgebung: Burg Eisenhardt.  
15. Jh.

Ausbau zur sächsischen Grenzfestung im 15. Jh.

 
1530 Besuch von Dr. Martin Luther.  
1547 Spanische Truppen erobern Belzig.  
1636

Belzig wird durch schwedische Söldner völlig niedergebrannt, die Burg wird schwer beschädigt.

 
1685 Wiederaufbau und Ausbau der Burg zum Renaissanceschloss durch Kurfürst Georg III.  
1700

Umfangreiche Sanierungsarbeiten

 
1706/07

Schwedische Truppen beziehen Quartier auf der Burg.

 
1712

Zar Peter I. übernachtet auf der Burg.

1815

Fiel das Amt Belzig an Preußen.

 
1849

Verblendung des Turmes mit Klinkersteinen.

 
1895

Kommt die Burg zu Preußen.

 
1961

Fund slawischer Keramiken.

 
1990 Umfangreiche Restaurationen.  
1999 Rekonstruktion des Burgbrunnens.  
  Heute beherbergt die Burg ein Heimatmuseum, eine Aussenstelle des Standesamtes der Stadt Bad Belzig. eine Bibliothek mit Schwerpunkt auf die Burggeschichte sowie ein Hotel  
 
Letzte Aktualisierung: 06.12.2012 Fehler entdeckt?