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Burg Nr. 199 |
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Besucht am: 23.12.2004 |
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Malerei im Keiser Saal |
Mühle |
Weg zur Hochburg |
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Kachelöfen |
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| Südlicher Wohnbau | Westlicher Wohnbau | Küche | Oberer Garden | Malerei im Keiser Saal |
Burgfest auf der Haut-Koenigsbourg 04.April.2009 Fotos
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| 774 |
Karl der Grosse stiftet den " Stophanberch " oder " Staufenberg " und die angrenzenden Gebiete der Abtei von Liepvre, die der von Saint-Denis unterstand, und die bis zu den Hohenstaufen Eigentümer blieben. |
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| 1147 |
Bau des ersten Schlosses auf dem Gipfel des Berges mit der Bezeichnung " Castrum Estufinum " oder " Schloß Staufen ". |
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| 1192 |
Der Name " Königsburg " ersetzt den von " Staufenberg ". Es gab also zwei Türme, die jeweils an den beiden Außenseiten des Gipfels standen, der eine gehörte Konrad III. , und der andere seinem Neffen, Friedrich III., zukünftiger Friedrich I. von Hohenstaufen auch Barbarossa genannt. |
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| 1200 |
Am Anfang des Jahrhunderts wird das Gebiet von den Herzögen aus Lothringen an die Grafen von Werde, Herzöge von Elsass als Lehen abgegeben. |
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| 1250 |
Es wird Cuno von Bergheim als Lehensgut übergeben. |
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| 1267 |
Ein Teil der Burg wird den Ratsamhausen als Lehensgut übergeben, die es bis zum Beginn des 13 Jh. bewohnen. |
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| 1276 |
Die Königsburg wird den Hohenstein als Lehensgut gegeben, die es bis zum Beginn des 15. Jh. bewohnen. |
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| 1359 |
Da die Oberherrschaft der Herzöge von Lothringen nicht mehr gilt, verkauft der Herzog vom Elsass, seinerzeit auch Graf von Oettingen, das Schloss an den Bischof von Straßburg. |
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| 1417 |
Da die Oberherrschaft der Herzöge von Lothringen nicht mehr gilt, verkauft der Herzog vom Elsass, seinerzeit auch Graf von Oettingen, das Schloss an den Bischof von Straßburg. |
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| 1453 |
Aus der Königsburg wird die Hohe - Koenigsbourg, um sie von der Burg im unterhalb gelegenen Dorf, seinerzeit "Niederkunighsheim", heute Kintzheim, zu unterscheiden. |
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| 1454 |
Belagerung und Aneignung des damals von den Brüdern Jacques und Antoine von Hohenstein und Hans von Westernach bewohnten Schlosses durch den pfälzischen Kurfürsten Friedrich der Siegreiche. Die Burg wurde jedoch nicht von Friedrich bewohnt . |
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| 1455/62 |
Bewohnt von Familienmitgliedern Hohenstein, den Brüdern Henri und Regnard von Lambsheim, es waren räuberische Ritter, die das Flachland des Oberrheins erpressten. |
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| 1462 |
Das Schloss wird erobert und von der Armee zerstört, deren Männer aus den Städten Straßburg, Colmar und Basel zusammengesetzt wurde, um diesen Plünderungen ein Ende zu setzen. Die noch heute sichtbaren romanischen Teile stammen aus diesem Schloss des 12 Jh. |
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| 1474 |
Das Haus von Lothringen verzichtet endgültig auf ihre Rechte dieser Burg. |
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| 1479 |
Die Ruinen des Schlosses werden von Kaiser Friedrich II (die Könige oder Kaiser von Deutschland hatten die direkte Oberherrschaft dieser Burg) an den Schweizer Grafen Oswald von Thierstein, und seinem Bruder Wilhelm als Lehensgut abgegeben . |
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| 1481 |
Die Thierstein bauen das Schloss wieder auf und statten es mit Werken aus, die den damaligen militärischen Künsten entsprechen mussten (großes und kleines Bollwerk, drei Festungsmauern) und Anfang des 16. JH. war die " Hohe - Königsburg " die bedeuternste mit Festungen versehene Burg der Vogesen. Die Thierstein Periode wird die schönste Zeit in der Geschichte dieses Schlosses bleiben. |
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| 1517 |
Das letzte Familienmitglied von Thierstein stirbt und hinterlässt hochragende Schulden. Da die Familie von Thierstein keine Nachkommenschaft hat, übernimmt Maximilian I. erneut Besitz des Schlosses, das so zum Kaiserhaus der Habsburger zurückkehrt . |
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| 1519/33 |
1519 bis 1533. Das Schloss wird von den Militärintendanten der Habsburger geleitet und unterhalten (Durchführung von Verteidigungsarbeiten – Stern-Bollwerk). |
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| 1533 |
Das Schloss wird von der Familie von Sickingen verpfändet. Sie setzt einen Vogt ein, um das Schloss zu verwalten. |
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| 1596 |
Das Pfand wird an Rudolph von Bollwiller verkauft . |
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| 1616 |
Johann Ernst Fugger von Augsburg tritt die Nachfolge seines Schwiegervaters, Rudolph von Bollwiller, an. |
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| 1633 |
Der 30 Jährige Krieg : die mit Österreich im Krieg stehenden Schweden verwüsten Elsass. Das von Philipp von Lichtenau (Befehlshaber für die Bewachung des Schlosses) verteidigte Schloss wird nach 52 Tagen Belagerung und Inbrandsetzung am 7. September 1633 von den Schweden erobert . Danach bleibt es als Ruine zurück. |
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| 1648 |
Louis XIV, Fürst der elsässischen Provinz (durch den Westfälischen Friedensvertrag), wird Eigentümer des Lehensgutes. |
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| 1672 |
Louis XIV erlangt das sich in Ruinen befindliche Schloss von den Fugger von Augsburg zurück und gibt es wieder ab an die Sickinger, die 1533 die Eigentümer waren. |
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| 1770 |
Die Ruine der Burg wird durch die Sickinger an den Herrn von Boug, Präsident der Obersten Ratsversammlung im Elsass, verkauft, dessen Nachkommen es bis 1825 behielten, obwohl es als Staatsgut zur Zeit der Revolution erklärt wurde . |
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| 1825/65 |
1825 bis 1865. Die Ruine hat nach und nach verschiedene Eigentümer. |
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| 1862 |
Die Ruine der Hohen - Koenigsburg steht unter Denkmalschutz, |
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| 1865 |
Die Ruine und die umliegenden Wälder werden von der Stadt Selestat erworben. |
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| 1871 |
Elsass gehört zu Deutschland. Für den Kaiser ist die Burg die Gelegenheit, die Westgrenze des Imperiums dadurch symbolisch zu markieren . |
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| 1899 |
Die Stadt Selestat schenkt dem Kaiser Wilhelm II. die Ruine. |
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| 1900 |
Am 9. August beginnt der Wiederaufbau am Burgfried. |
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| 1904 |
Die Vereinigung der Hohen - Koenigsbourg kauft Sammlungen von Stoffen, Waffen, Möbeln, sowie Gegenstände, die mit der Geschichte des Schlosses, Elsass und Lothringen zu tun haben, auf, um das Schloss mit Möbeln aus den 12. bis 17. Jahrhunderten auszustatten, sowie Waffen aus dem Mittelalter oder der Renaissance mit dem Ziel, aus dem Schloss ein Museum zu machen. |
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1901/08
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Restaurierung der Burg durch den Architekten Bodo Ebhardt. Wahrhaftige Zeugen des architektonischen Einflusses wie Viollet-le-Duc und Bodo Ebhardt, beide von großer Empfänglichkeit und großem Wissen. |
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| 1908 |
Am 13. Mai nimmt Wilhelm II an der Einweihung der Burg teil. |
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| 1918 |
Am 20. November 1918 besetzen die französischen Truppen die Hoh - Koenigsburg. |
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| 1919 |
Das Schloss wird als nationaler Palast unter Denkmalschutz gesetzt (Artikel 56 des Friedensvertrages von Versailles - Rückgabe der Güter der deutschen Krone an Frankreich). |
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| 1940/44 |
Während der Besatzungszeit diente die Burg als Lager für die Sammlungen des Museums von Colmar; insbesondere wurden der berühmte Issenheimer Altaraufsatz von Mathias Grünewald sowie die Wandteppiche der Kathedrale, des Rathauses und der Museen von Straßburg dort verwahrt. |
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| 1944 |
Am 28. November gelangte eine amerikanische Truppeneinheit über die Berge zur Burg und besetzte sie bis zur Befreiung von Colmar. Das Schloss war ein wichtiger Beobachtungsposten der amerikanischen und französischen Truppen. |
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| Geschichtlicher Überblick (nach Dominique Harster aus seinem Werk "Ursprung des Schloßes"). |