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Burg Nr. 306 |
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Besucht am: 15.10.2006 |
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| Kapelle / Rosengarten | Wohngebäude |
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| 1185 |
Die Familie von Heidegg wird urkundlich das erste Mal 1185 genannt. |
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Die Familie war für Kaiser Friedrich II anscheinend derart wichtig, weshalb Heinrich II von Heidegg und sein Sohn als Reichsritter siegelten und dem Kaiser direkt unterstellt waren. |
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| 1223 |
Ab 1223 wird dessen gleichnamiger Sohn erwähnt. Als unfreie Dienstleute (Ministerialen) standen die Heidegger im Dienst der jeweiligen Landesherren, zuerst der Kyburger, dann der Habsburger. Die Familie weist in der Folge bis zu ihrem Verschwinden im 17. Jahrhundert über 110 Glieder auf und verschwägert sich vielfach mit dem regionalen Kleinade |
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| 1357 |
Erwarben die Heidegger das Bürgerrecht der Stadt Luzern und blieben deshalb während des Sempacherkriegs von den Eidgenossen verschont. |
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| 1531 |
Offenbar wurde die Burg unmittelbar nach dem zweiten Kappeler Landfrieden von 1531 zu einem repräsentativen Landsitz umgebaut. Um diese Zeit dürfte auch die Kapelle entstanden sein, die erst 1597 erstmals genannt wird. |
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| 1618 |
Der erste schlossartige Umbau wurde unter Heinrich III. von Fleckenstein in den Jahren 1618 bis 1664 abgeschlossen |
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| 1700 |
Seine heutige Form erhielt der mächtige Wohnturm aber erst unter dem nächsten Besitzer, Johann Heinrich Franz Pfyffer von Altishofen, dessen Familie sich nun Pfyffer von Heidegg zu nennen begann. Er liess den Turm auf sechs Stockwerke erhöhen und setzte ihm ein grosses Walmdach auf. Später liess er auch noch den Treppenturm auf der Nordseite anfügen. Von den Erben Johann Heinrichs erwarb 1700 Luzern das Schloss Heidegg für 59000 Gulden und liess im Jahr darauf die Kapelle im barocken Stil erneuern. Ausserdem wurde nun ausserhalb der Mauern ein Lustgarten nach französischem Vorbild angelegt, der heutige Rosengarten. |
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| 1953 |
Mit dem Tod von Mathilde Glutz-Pfyffer von Heidegg auf dem Schloss starb 1953 die Besitzerfamilie aus. |
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Wegen zahlreicher Umbauten in nachmittelalterlicher Zeit hat die Anlage ihren einstigen Charakter als wehrhafte Burg weitgehend eingebüsst. Im Wohnturm befindet sich ein Museum, das über Aspekte des Lebens auf Heidegg und im Seetal informiert. |
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