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1270 |
Verkaufte Cornelimünster dann seine Besitzungen zu gleichen Teilen dem
Mainzer Erzbischof, dem Mainzer Domkapitel und – als Inhaber des
Kirchenpatronats - dem Mariengredenstift zu Mainz. |
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1290 |
Oberhalb von Niederheimbach liegt die Heimburg, auch Honeck oder Hoheneck
genannt. Sie wurde nach 1290 als kurmainzische
Trutzburg gegen die Pfalzgrafen auf den Trümmern eines ehemaligen römischen
Kastells erbaut. Sie wurde damals im Namen des Erzbischofs von Mainz gebaut
als Schutz gegen die anliegenden, in kurpfälzischem Besitz befindlichen
Burgen Sooneck
und Reichenstein. |
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1305 |
Die Errichtung der Heimburg war im Jahr
1305 vollendet.
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13/14 Jh. |
Im 13. und 14.
Jahrhundert diente die Heimburg aufgrund ihrer Lage am Rhein auch, wie viele
Ritterburgen im Mittelalter, zur Ausübung des Rheinzolls. Doch ebenso wie in
den nahe gelegenen Burgen Reichenstein und Sooneck wurde auf der Heimburg
das Raubrittertum betrieben, bis Rudolf von Habsburg diesen Machenschaften
ein Ende bereitete. |
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1315 |
Im Jahre 1315 wurde die leicht zerstörte
Heimburg durch Erzbischof Peter von Aspelt instandgesetzt und die
Befestigungsanlagen noch weiter ausgebaut. Doch auch die neuen Burgmannen
entpuppten sich als Raubritter. |
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1344 |
Als Trutzburg diente die Heimburg nur bis zum Jahre
1344. Zu dieser Zeit wurden die anliegenden Burgen Sooneck und
Reichenstein ebenfalls dem Kurfürstentum Mainz zugesprochen. |
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1347/54 |
War
auch die Heimburg in der Verfügungsgewalt der Mainzer Stiftsvormünder unter
Leitung Kunos von Falkenstein, der die Heimburg dann
1354
zusammen mit den Burgen Reichenstein und Fürsteneck als Pfand erhielt. |
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1459/61
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Die Heimburg wurde vom baufreudigen Mainzer Erzbischof Dieter von
Isenburg (1459-61; 1475-82) nochmals befestigt. |
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1689 |
Nachdem die Heimburg viele Kriege und Besetzungen unzerstört überstanden
hatte, fiel sie schließlich doch noch im Jahre
1689
den Truppen des Sonnenkönigs zum Opfer. Die
Franzosen brannten die Heimburg aus und zerstörten
sie, zurück blieb eine durch Brand schwarz gefärbte
Ruine. |
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1898
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Wurde Robert Müser Eigentümer der Heimburg. |
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19 Jh. |
Hugo Stinnes die Heimburg käuflich erwarb. Er ließ die Ruine Heimburg im
19. Jahrhundert als Wohnburg wieder ausbauen. |
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1987 |
Seit 1987 ist Frau Bachmann-Thurn die neue
Eigentümerin der Heimburg, die den Baubestand der
Anlage aufwendig sicherte. Die Heimburg ist im
Privatbesitz und folglich nicht zu besichtigen. |
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Der Name Heimburg
Die Heimburg wurde im Laufe der Jahrhunderte immer
wieder etwas anders geschrieben:
1305 Haineck;
1331/50 Heyenburg;
1344 Heimburg;
1350
zu Heymberg, Hoh(e)neck.
Etymologische Erklärung des Burgnames:
Haineck,
Heimburg und Heimberg
sind Klammerformen aus
Hein(bach)eck und
Hein(bach)burg/‑berg. |
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Quellen: |
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