Schweiz

Solothurn

 

Burg Nr. 299

Burg Niedergösgen

Besucht am:

27.08.2006

 

     

     
                 

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 12 Jh.
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 641.780 Süd-Nord. 247.040
Gründer: Freiherren von Gösgen ?
Ortschaft:

5013 Niedergösgen

 
Grundriss, Standort der Anlage: Um 1890
 

 
 
 
 

 

Der Bergfried ist Zeitweisse offen.

 

Kein Absturzgefahr.

 

Vor der Burg,

GPS: N: 47°22`24/  O: 7°59`29

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Kirche.

 

 

1230

Um 1230 verlegte Freiherr Gerhard von Göskon seinen Stammsitz von Ober- nach Niedergösgen, welches zu dieser Zeit noch Bözach hiess

 
1383

Als die Freiherren von Gösgen in männlicher Linie ausstarben, gingen Burg und Dorf Niedergösgen 1383 an die Falkensteiner über, die 1399 auch die restlichen Teile der Herrschaft erwarben. Bei den Kämpfen der Eidgenossen gegen die Habsburger und bei der Eroberung des Aargaus (1415) wurde Niedergösgen in Mitleidenschaft gezogen.

 
1444

Im alten Zürichkrieg (1444) wurde die Burg durch die Solothurner und Berner in Brand gesteckt. Sie bestraften damit den damaligen Besitzer, Thomas von Falkenstein, welcher kurz zuvor das Städtchen Brugg überfallen und eingeäschert hatte. Lediglich der Bergfried überstand die Zerstörung mehr oder weniger.

 
1499

Die Burg wurde ab 1499 wieder aufgebaut und diente fortan als Vogteisitz.

Für 8'200 Gulden kauften die Solothurner dem Thomas die Herrschaft Göskon ab. 54 Jahre nach der Zerstörung baute Solothurn die Burg als Vogteisitz neu auf.

1659

Im Jahre 1659 folgte der Bau einer neuen Schlosskapelle, welche später als erste Pfarrkirche diente.

 
1798

Die wohl bekanntesten Landvögte von Gösgen waren Adrian von Bubenberg und Niklaus Wängi. Als im Jahre 1798 die Französische Revolution über die Schweiz hereinbrach, blieb auch das Niederamt nicht verschont. Die anrückenden Franzosen verjagten den residierenden Vogt und steckten das Schloss in Brand. Übrig blieben einige Mauerreste der Burg, die Unterburg (Schlosshof) und der Bergfried

 
1994

Ziel der im Sommer 1994 abgeschlossenen Gesamtrenovation der Kirche war denn auch, die Eingriffe der 50-er Jahre rückgängig zu machen.

 
 
     
 
Letzte Aktualisierung: 20.02.2009  

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