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Burg Nr. 299 |
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Besucht am: 27.08.2006 |
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| 1230 |
Um 1230 verlegte Freiherr Gerhard von Göskon seinen Stammsitz von Ober- nach Niedergösgen, welches zu dieser Zeit noch Bözach hiess |
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| 1383 |
Als die Freiherren von Gösgen in männlicher Linie ausstarben, gingen Burg und Dorf Niedergösgen 1383 an die Falkensteiner über, die 1399 auch die restlichen Teile der Herrschaft erwarben. Bei den Kämpfen der Eidgenossen gegen die Habsburger und bei der Eroberung des Aargaus (1415) wurde Niedergösgen in Mitleidenschaft gezogen. |
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| 1444 |
Im alten Zürichkrieg (1444) wurde die Burg durch die Solothurner und Berner in Brand gesteckt. Sie bestraften damit den damaligen Besitzer, Thomas von Falkenstein, welcher kurz zuvor das Städtchen Brugg überfallen und eingeäschert hatte. Lediglich der Bergfried überstand die Zerstörung mehr oder weniger. |
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| 1499 |
Die Burg wurde ab 1499 wieder aufgebaut und diente fortan als Vogteisitz. |
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Für 8'200 Gulden kauften die Solothurner dem Thomas die Herrschaft Göskon ab. 54 Jahre nach der Zerstörung baute Solothurn die Burg als Vogteisitz neu auf. |
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| 1659 |
Im Jahre 1659 folgte der Bau einer neuen Schlosskapelle, welche später als erste Pfarrkirche diente. |
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| 1798 |
Die wohl bekanntesten Landvögte von Gösgen waren Adrian von Bubenberg und Niklaus Wängi. Als im Jahre 1798 die Französische Revolution über die Schweiz hereinbrach, blieb auch das Niederamt nicht verschont. Die anrückenden Franzosen verjagten den residierenden Vogt und steckten das Schloss in Brand. Übrig blieben einige Mauerreste der Burg, die Unterburg (Schlosshof) und der Bergfried |
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| 1994 |
Ziel der im Sommer 1994 abgeschlossenen Gesamtrenovation der Kirche war denn auch, die Eingriffe der 50-er Jahre rückgängig zu machen. |
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