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1324 |
Verlieh König Ludwig der Bayer der Siedlung das Stadtrecht.
Es erfolgte eine Erweiterung der Ortsbefestigung von Kaub und die Gründung
des Pfalzgrafenstein im Rhein.
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1327 |
Begann die Gründung und der Bau des Pfalzgrafenstein mitten im Rhein
auf einem Felsen. Der Gründungsbau beschränkte sich auf den
sechsgeschossigen, fünfeckigen Turm. Dieser Einzelturm hatte die Aufgabe,
eine bessere und sicherere Eintreibung der Rheinzölle zu gewährleisten. Eine
Kontrolle der Schiffe und Sperre der Durchfahrt war durch die
mittelalterliche günstig gelegene Schiffsroute einfach |
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Das praktizierte Zollrecht des Königs erfolgte zu Protesten des
Papstes und des Erzbischofs, da sie selbst an den Zolleinnahmen interessiert
waren. Daraufhin ließ König Ludwig die Zollburg noch weiter ausbauen und
verstärken. Die Pfalz wurde um die zwölf Meter hohe sechseckige Ringmauer
erweitert, mit zwei übereinander angeordneten Wehrgängen als zusätzliche
Schutzvorrichtung.
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1339 |
Wird erstmals der Name Pfalzgrafenstein erwähnt. Die Endung „Stein“ hieß
gleich „Fels“, was auf die hervorgehobene erhöhte Lage der Burg hinweist.
Trotz vieler Jahre Krieg und wechselnder Besetzungen der anliegenden Stadt
Kaub wurde die Burg weder zerstört oder beschädigt.
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17/18. Jh. |
Ende des 17., Anfang des
18. Jahrhunderts während den Freiheitskriegen,
leitete Fürst Blücher eine Militäraktion von Pfalzgrafenstein aus. Er setzte
mit fast 90.000 Soldaten an der Unterseite der
Pfalz unter Ausnutzung der Insel über den Rhein. |
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1803 |
Wurde die Burg Besitz des Herzogtums Nassau. |
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1866 |
Gelangte sie schließlich in den Besitz des Königtums Preußens, welcher
1876 den Zollbetrieb aufhob und damit das Ende
der Zollstation herbeiführte |
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1946 |
Seit 1946 ist die heute genannte „Pfalz
im Rhein“ im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz und untersteht der Verwaltung
der staatlichen Schlösser beim Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz.
Bis in die
60er Jahre wurde die Pfalz am Rhein als
Signalstation der Rheinschiffahrt genutzt Ende der
60er, Anfang der 70er
Jahre wurde die Pfalz am Rhein komplett renoviert und instandgesetzt. Heute
dient sie ausschließlich zu Besichtigungs- und Studienzwecken. Den
mittelalterlichen Zustand der Burg können die Besucher heute noch erleben,
da es weder elektrischen Strom noch WCs gibt |
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Im Gegensatz zu den meisten anderen Burgen wurde der Pfalzgrafenstein aus
rein wirtschaftlichen Gründen erbaut, er diente
immer nur als Zollstation |
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Quellen: |
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