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Die Ruine der Burg Rheinfels bei St. Goar, die umfangreichste Burgruine
am Rhein, ist lehrreich für das Befestigungswesen, insbesondere der späten
Renaissance.
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1245 |
Über St.Goar beginnt 1245 Graf
Dieter V. von Katzenelnbogen den Bau der Burg Rheinfels. Sparen muss der
Taunusherr nicht. Die alte Talburg unter der neuen Baustelle hat
60 Jahre lang Zoll eingebracht. |
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1255 |
Ein Jahr lang belagert. Aber erstürmt wird der Rheinfels
nicht. Vom senken der Zollsätze ist keine Rede mehr. Die Burg kann davon
grosszügig zur Residenz ausgebaut werden. |
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1332 |
Nach 1332 wird der Bergfried zur
,,Butterfassform" aufgestockt. |
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1479 |
Der ,,Frauenbau" entsteht.
Weitere hochgesteckte Pläne der Grafen nicht in Erfüllung. Ihr Geschlecht
stirbt 1479 aus. Erben werden die Landgrafen
von Hessen. Die haben zunächst einmal 1480/1527
aus der Burg eine Festung gemacht. |
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1570 |
Wird er dann erneut Umgestaltet,
nämlich zu einer Fürstenresidenz mit prachtvollen Innenräumen und Giebeln
reichem Renaissance-Fachwerk. Der frühere Frauenbau der Grafen von
Katzenelnbogen wird zur gewölbten Kapelle. |
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1692 |
Widerstand Rheinfels
als einzige linksrheinische Festung den Truppen Ludwigs XIV. |
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1667 |
Bis 1667 werden die
Festungswerke noch einmal mächtig verstärkt. Aussenschanzen, Forts |
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1692 |
Widerstand Rheinfels
als einzige linksrheinische Festung den Truppen Ludwigs XIV.
ert
rotz mit 4000 Verteidigern einer
französischen Armee von 28000 Man |
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1794 |
Musste sie jedoch
französischen Truppen überlassen werden, Alles
wird gesprengt, was zu sprengen ist: Bergfried, Schloss und Aussenwerke. |
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1843 |
Die Ruine wird Steinbruch.
Erst 1843
erwirbt sie der spätere Kaiser Wilhelm I. Man beginnt
1925 zu restaurieren. |
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