Deutschland

Rheinland-Pfalz

 

Burg Nr. 64

Burg Rheinfels, St.Goar (D)

Besucht am:

19.04.2003

 

   

 

   
                 
     

 

     
                 

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1245
Zerstört: 1794
LK. Koordinaten: West-Ost. 000.000  Süd-Nord. 000.000
Gründer: Graf Dieter V. von Katzenelnbogen
Ortschaft:

 

St. Goar

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 

 

 

Die Ruine der Burg Rheinfels bei St. Goar, die umfangreichste Burgruine am Rhein, ist lehrreich für das Befestigungswesen, insbesondere der späten Renaissance.

 
1245

Über St.Goar beginnt 1245 Graf Dieter V. von Katzenelnbogen den Bau der Burg Rheinfels. Sparen muss der Taunusherr nicht. Die alte Talburg unter der neuen Baustelle hat 60 Jahre lang Zoll eingebracht.

 
1255

Ein Jahr lang belagert. Aber erstürmt wird der Rheinfels nicht. Vom senken der Zollsätze ist keine Rede mehr. Die Burg kann davon grosszügig zur Residenz ausgebaut werden.

 
1332

Nach 1332 wird der Bergfried zur ,,Butterfassform" aufgestockt.

 
1479 Der ,,Frauenbau" entsteht. Weitere hochgesteckte Pläne der Grafen nicht in Erfüllung. Ihr Geschlecht stirbt 1479 aus. Erben werden die Landgrafen von Hessen. Die haben zunächst einmal 1480/1527 aus der Burg eine Festung gemacht.  
1570 Wird er dann erneut Umgestaltet, nämlich zu einer Fürstenresidenz mit prachtvollen Innenräumen und Giebeln reichem Renaissance-Fachwerk. Der frühere Frauenbau der Grafen von Katzenelnbogen wird zur gewölbten Kapelle.  
1692 Widerstand Rheinfels als einzige linksrheinische Festung den Truppen Ludwigs XIV.  
1667 Bis 1667 werden die Festungswerke noch einmal mächtig verstärkt. Aussenschanzen, Forts  
1692 Widerstand Rheinfels als einzige linksrheinische Festung den Truppen Ludwigs XIV. ert rotz  mit 4000 Verteidigern einer französischen Armee von 28000 Man  
1794 Musste sie jedoch französischen Truppen überlassen werden, Alles wird gesprengt, was zu sprengen ist: Bergfried, Schloss und Aussenwerke.  
1843 Die Ruine wird Steinbruch. Erst 1843 erwirbt sie der spätere Kaiser Wilhelm I. Man beginnt 1925 zu restaurieren.  
 
Letzte Aktualisierung: 16.02.2010

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