|
Burg Nr. 148 |
|
Besucht am: 09.04.2004 |
|
|
|
|
||||||||||
| Innenseite der Schildmauer | Aussenseite der Schildmauer |
|

| 1149 |
Erstmals erwähnt wird die Schönburg jedoch erst im Jahr 1149, im Besitz des Lehenträgers Pfalzgraf Hermann von Stahleck. Ihm wird nachgesagt, daß er einen Konkurrenten beim Kampf um den Pfalzgrafentitel, Otto den Jüngeren von Rheineck, im Kerker der Schönburg ermorden ließ. |
|
| 1166 |
Mit Friedrich von Barbarossa, der im Jahr 1166 die Schönburg und den Ort Wesel durch Tausch vom Erzbischof von Magdeburg zurückerworben hatte, wird erstmals das Geschlecht Schönburg, welches sich nach der damaligen Reichsburg benannte, erwähnt. Das Geschlecht Schönburg erwarb in der Folgezeit großes Ansehen und Einfluß. Gegen Ende des 13. Jh. wurde die Schönburg zu einer der größten Ganerbenburgen am Rhein ausgebaut, um den stetig wachsenden Familien von Schönburg Platz bieten zu können. Aus dieser Zeit stammt der große, heute noch erkennbare Umfang der gesamten Burganlage. |
|
| 1318 | Im Jahr 1318 ging die Schönburg als Lehen an den Erzbischof Balduin von Trier, | |
| 1374 | im Jahr 1374 an Erzbischof Kuno von Trier | |
|
1531 |
Um 1531 befindet sich die Schönburg in ziemlich verwahrlostem Zustand, wurde jedoch vom Erzstift wieder einigermaßen hergestellt |
| 1689 |
Die Schönburg wurde, wie fast alle Rheinburgen, von den Truppen des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. im Jahre 1689 ausgeplündert, niedergebrannt und zerstört. Danach lag die Ruine Schönburg rund 200 Jahre lang in Trümmern. |
|
| 1719 |
Bis zum Aussterben des Geschlechts derer von Schönburg im Jahr 1719 war die zerstörte Schönburg in deren Besitz. Ihre letzten Vertreter wirkten in ganz Europa als Marschälle und Pairs (franz. Ehrentitel). |
|
| 1796/1866 |
Als "erledigtes Lehen" ging die Burg daraufhin in den Besitz von Kurtrier. Bei der Belagerung von französischen Truppen im Jahre 1796 wurde sie zu französischem Nationaleigentum erklärt. Um 1800 kaufte der Franzose Jean Renaud Herrf die Ruine Schönburg, danach ergingen noch einige Besitzerwechsel über die Ruine. 1842 im Besitz des Prinzen Albrecht von Preußen, der sie 1866 an seinen Pächter Theodor Schlösser verkaufte. Schließlich an einen Baron Laffert, der wiederum die Ruine an Charles Hess weiterverkaufte |
|
| 19 Jh. |
Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der deutschamerikanische Bankier T. J. Oakley Rhinelander aus New York die Ruine Schönburg, die bis zu diesem Zeitpunkt teilweise als Steinbruch genutzt wurde. Rhinelander führte ab etwa 1885 bis Anfang diesen Jahrhunderts Ausbaumaßnahmen und Restaurierungen durch. |
|
| 1950 |
Nach dem Tode von Oakley Rhinelander erwarb im Jahr 1950 die Stadt Oberwesel für 35 000 DM die Schönburg und begann mit dem Ausbau des Nordteils der Burg. |
|
| Quelle |