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11 Jh. |
Unter dem Namen "Saneck" wurde die Burg,
wahrscheinlich im 11. Jahrhundert erbaut, in
einer alten Urlunde erstmals erwähnt. Der Name wird mit dem Namen "Sana",
welcher früher der königliche Waldbesitz war, in Verbindung gebracht, |
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12 Jh. |
Erstmals als Burg "Sooneck" bezeichnet wurde sie in
der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts nach
dem Tode von König Richard. Die Burg war damals im Besitz einer fernab
gelegenen Abtei Kornelimünster. Zum Schutz dieser Abtei sollte ein
wehrhaftes Burgensystem, mit der Burg Reichenstein zusammen, dienen.
Zwischen der Burg Sooneck, welche zwischen
Bingen und Bacharach an einem Steilhang des Soonwaldes liegt, und der
Burg Reichenstein gibt es
eine wilde und düstere Verbindung. Beide Burgen sind als Raubritterburgen
bekannt |
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13 Jh. |
berüchtigtes Raubritternest. |
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1282/90 |
Die Bewohner beider Burgen handelten allerdings nach
dem Faustrecht und erhoben unrechtmäßig Rheinzölle und nahmen Raubzüge und
Überfälle an Vorbeiziehende vor. Dieses Treiben hatte eine
Auseinandersetzung mit dem rheinischen Städtebund zur Folge.
Nachdem im Jahre 1282 die beiden Burgen von
König Rudolf von Habsburg erobert und zerstört worden waren, verbot der
König im Jahre 1290 einen Wiederaufbau der Burg
Sooneck und der Burg Reichenstein. |
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1344 |
Bis zum Jahre 1344 galt
dieses Verbot, welches auch nicht gebrochen wurde. Das Bauverbot wurde erst
wieder aufgehoben, nachdem die Burg in den Besitz des Kurmainz übergegangen
war. Dem Domstift Mainz wurde die Burg durch den Erzbischof Mathias von
Mainz zugesprochen.
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1346 |
Im Jahre 1346 wurde der
Ritter Johannes Marschalk-Waldeck mit der Burg Sooneck, durch den Erzbischof
Heinrich III., belehnt. Johannes Marschalk-Waldeck wurde als "Wächter und
Schützer dieses Besitzes samt der bei Niederheimbach gelegenen Heimburg" im
Jahre 1347 urkundlich erwähnt. Daraufhin wurde
durch ihm der Wiederaufbau der Burgruine durchgeführt. |
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1444/83 |
Den Beinamen "genannt von Saneck" nahmen er und seine Angehörigen an, doch
schon im Jahre 1444 erlosch das Geschlecht mit
dem Tode von Johannes Marschalk von Waldeck-Sandeck.
Lehensträger auf Sooneck, wurde ein späterer Nachfahr, Johann von Waldeck.
Im Jahre 1483 wurde ein Vertrag über die
Aufteilug der Burg unter der Famile geschloßen, da wegen späterer
Erbauseinandersetzungen Familienfehden entstanden waren. |
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1649 |
Nachdem im Jahre 1649
die von Waldecks ausstarben wurden die Herren von Breitbach Alleinbesitzer
der Burg, bis auch sie ausstarben und die Burg Sooneck anfing zu verfallen.
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1774 |
Das Domkapitel in Mainz trat die Ruine
1774 an vier Einwohner aus Trechtingshausen ab,
die Weinberge innerhalb und außerhalb der Ringmauer anlegten. |
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1834/61 |
Die Burg wurde wie alle linksrheinischen Burgen im
pfälzischen Raubkrieg Ludwigs XIV. niedergebrannt. Nachdem im Jahre
1834 die Ruine von Kronprinz Friedrich Wilhelm
von Preußen und seinen Brüdern Carl und Albrecht erworben worden war, ließen
sie diese in den Jahren 1843 bis
1861 nach Plänen des Koblenzer
Festungsbaumeister Ingenieurmajor Karl Schnitzler als Jagdburg wieder
aufbauen. Die Bauten konnten aber nicht zu Ende geführt werden, weil
Streitigkeiten im Königshaus, die Auswirkungen der Revolution und der Tod
des Preußenkönigs dies verhinderten. |
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19 Jh. |
Die Burg Sooneck ist eine der letzten von den
Hohenzollern im 19. Jh. wiederaufgebaute
Ritterburg und seit dem Jahre 1918 ist die Burg
im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz.
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