Schweiz

Waadt

 

Burg Nr. 182

Ruine St-Triphon

Besucht am: 04.10.2004

 

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 10 Jh.
Zerstört: 1475
LK. Koordinaten: West-Ost. 564.320  Süd-Nord. 127.170
Gründer:  
Ortschaft:

1867 Ollon / St-Triphon

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 

 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

Parkplätze sind vor dem Städtchen vorhanden.

GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: m.ü.M GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000
Burgentyp:    
Ja Ja
 
 
Länge: m  
Wanderzeit: min Schwierigkeit: mittel 
 

 

10 Jh.

Über die Anfänge der Burg St.Triphon ist wenig bekannt. Es wirt vermut dass der markante felsige Hügel bereits im 10. Jh.. einer Festung der Könige von Hochburgund Platz bot.

 
 

Auf dem Hügel Le Lessus steht ein 18 m hoher quadrat. Turm, der wahrscheinlich aus dem 13. Jh. stammt und 1476 teilweise zerstört wurde. Konsolen weisen auf einen Wehrgang hin. Von einer rom. Kapelle aus dem 12. Jh. sind noch Überreste vorhanden.

 
11/12 Jh.

Ihre Blütezeit muss die Burg im 11. und 12. Jh. erlebt haben. Die Grafen von Savoyen errichteten in der alten Festung eine neue Kernburg mit einem mächtigen Hauptturm, Eine Familie, die sich nach der Burg benannte, deren Verhältnis zu den Savoyern aber ungeklärt ist, verschwand bereits vor 1200 wieder aus den Überlieferungen.

 
1232

Überliess Graf Thomas von Savoyen St.Triphon tauschweise dem Freiherrn Guy von Saillon als Lehen und erhielt dafür dessen Stammburg im Wallis. Im 13. Jh. wurden Burg und Herrschaft von den Herren von Saillon und den mit diesen verwanden Herren von Pontverre verwaltet.

 
1341

Vergaben die Savoyer das Lehen an die lombardische Bankiersfamilie Thome.

 
1367 Und 1367 an die Herren von Rovéréaz.  
15 Jh.

Im 15. Jh. begann sich die Herrschaft St.Triphon aufzulösen, und während den Kriegen der Eidgenossen gegen den Burgunderherzog Karl den Kühnen zerstörten die aufständischen Walliser 1475 die Burg.

 
1530

Die Hoheitsrechte gingen danach an die Stadt Bern, während die Herren von Rovéréaz um 1530 den Güterbesitz der alten Herrschaft nochmals zusammenfügen konnten

 
1475

Die Burg blieb nach 1475 dem Zerfall überlassen.

 
 

Quellen: Werner Mayer, Burgen der Schweiz Band 4. Thomas Bitterli-Waldvogel, Schweizer Burgenführer

 
 
Letzte Aktualisierung: 22.12.2010 Fehler entdeckt?