Schweiz

Glarus

 

Burg Nr. 570

Burghügel Bürgli

Besucht am: 28.08.2010

 

     

 

     
      Burgkapelle St. Michael (1762)          

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: Keine urk. Erwähnung.
Zerstört Aufgelassen: Keine urk. Erwähnung.
LK. Koordinaten: West-Ost. 723.870  Süd-Nord. 211.560
Gründer: Keine urk. Erwähnung.
Ortschaft:

8750 Glarus

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 

 

Die Burghügel (Kapelle) ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

Parkplätze sind im im Städtchen vorhanden

GPS: N: 00°00.000 / O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: 494  m.ü.M GPS: N: 00°00.000 / O: 0°00.000
Burgentyp:    
Ja Ja
 
 
Länge: m Felix und Regulaweg
Wanderzeit: min Schwierigkeit: mittel
 

 

 

Mit einiger Sicherheit war auch die Wehranlage auf dem Bürgli in Glarus einst ein Refugium und nicht die Burg des säckingischen Meiers; dieser «residierte» eher auf dem Meierhof südöstlich des Bürgli. Für eine Funktion als frühe Fluchtburg spräche auch das Vorhandensein einer Kapelle, die noch dazu dem Erzengel Michael geweiht ist, der Symbolfigur der ecclesia militans, der wehrhaften Kirche. 21 Um vielen Leuten und ihrem Vieh Schutz bieten zu können, mussten Fluchtburgen sehr gross sein.

 
1640

Schon im Jahre 1640, so sagt man, da der Boden am Schlösslihang in Niederurnen für die bäuerliche Nutzung nicht geeignet war, wurde mit der Terrassierung begonnen. Die Steine für die Stützmauer nahm man von der 1386 zerstörten Burg Oberwindegg.

 
1987

Auf dem Burghügel steht das Bürgli, wo sich der Sage nach Felix und Regula aufhielten. Der Südhang war bewaldet und verwildert. Ein ungeeignetes Strassenbauprojekt mit breiter Fahrbahn und Trottoir, die den Rest des Strengenbachs ganz zugedeckt hätte, liess den Heimatschutz aktiv werden. Die Strasse behielt die zugewiesenen Mauern, der Hügel wurde gerodet, die Natursteinmauern wurden saniert und ergänzt und es entstand der Weinberg. Seither betreut die Stiftung das landschaftliche Juwel am Rand des urbanen Raumes von Glarus Ost.

 
 

Es fallen jährlich bis zu 1200 Flaschen Wein an, Riesling und Federweisser mit 82-99 Oechslegrad.

 
 

Quellen: Mittelalter 15 Jahr, 2010/2

 
 
Letzte Aktualisierung: 25.11.2011 Fehler entdeckt?