Schweiz

Bern

 

Burg Nr. 99

Ruine Ringgenberg

Besucht am: 31.08.03/2008

Juli 2008 Burgfest Ringgenberg

 

   

   
      Brienzersee   Wohnturm      
   

   

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1230
Zerstört: 1380
LK. Koordinaten: West-Ost. 635.060  Süd-Nord. 172.300
Gründer: Ritter Kuno von Brienz
Ortschaft:

3852 Ringgenberg

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 
 
 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:  

http://www.joss.ch/burg/a0.html

Höhe: m.ü.M GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000
Burgentyp:    
Biss zur Burg Biss zur Burg
 
 
Länge: 100 m

Kostenlose Parkplätze direkt vor der Burg

Wanderzeit: 5 min Schwierigkeit: Leicht
 

 

 

Ruine eines Wachtturmes oder unvollendeter Bau.  Mauerwerk von 11x13m , aussen 4m Hoch

 
1230

Als im Jahre 1230 Ritter Kuno von Brienz vom deutschen Kaiser zum Reichsvogt des Brienzerseegebietes ernannt wurde, liess er die Burg Ringgenberg bauen. Danach erhielt das Dorf Rinkenwyl seinen heutigen Namen Ringgenberg.

 
1240/1380 Die Burg Ringgenberg wurde von 1240 bis 1380 bewohnt.  
1240/1291

Von 1240 bis 1291 verwalteten die beiden Söhne Kunos, Philipp und Rudolf, die Herrschaft gemeinsam.

 
1291/1350

Johann von Ringgenberg, Sohn Philipps, regierte von 1291 bis 1350. Er war das bedeutendste Glied dieser Adelsfamilie. Als Minnesänger erlangte er Weltruhm, man bezeichnete ihn als "Ritter, der Schwert und Leier gleich gut führt". Seine Werke sind in der Manessischen Sammlung in Heidelberg enthalten. Seine Söhne: Philipp, Johann und Kuno. Nach dem Tod seiner Gattin ging er eine Verbindung mit einer Elsa Jossi ein, wodurch eine unadelige Nebenlinie entstand. Die Söhne aus dieser Verbindung: Johann Jossi, Heinz und Kuno von Ringgenberg. Das heutige Geschlecht Ringgenberg muss aus diesem Zweig abstammen.

 
1351/74

In der Zeit von Philipp, 1351 - 1374, begann der Ruin des Herrschaftshauses.

 
1351

Wurde der westliche Teil, bis oberhalb Niederried, an das Kloster Interlaken verpfändet

 
1374/1390

Petermann trat 1374 seine Regierungszeit an, als der Untergang bereits vor der Türe stand. 1380 wurde mit Hilfe der Waldstätte die Burg angezündet und geplündert. Freiherr Petermann wurde gefangengenommen. Nachdem er von Bern befreit wurde, zog er nach Thun, wo er ca. 1390 starb. Damit erlosch das einstmals so glorreiche Geschlecht der Ringgenberger. Wohl nicht mehr recht in Stand gesetzt wurde, mag damals längst nicht mehr bewohnt gewesen sein

 
1670

Beschloss man das Schloss Ringgenberg als Kirche auszubauen.

 
1946-47

Die erste grössere Arbeit, die 1946-47 in Angriff genommen wurde, war die Instandstellung der niederen, seeseitigen Mauer und der beiden hohen mit Wehrgängen versehenen Umfassungsmauern beim hinteren Turm.

 
1949

Die finanzielle Sicherstellung der vorgesehenen Arbeiten ermöglichte im Jahr 1949 die weitere Sanirungen.

 
2007/08 Sanierung der Ruine.  
 

Quellen:

 
 
Letzte Aktualisierung: 19.08.2010 Fehler entdeckt?