Schweiz

Schaffhausen

 

Burg Nr. 55

Burg Hohenklingen

Besucht am: 16.03.2003/2006

 

   

   
        Stein am Rhein, das Bilderbuchstädtchen        
     

     

Burgenverein auf Exkursion 2006

   

   

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1253
Zerstört:  
Km-Koordinaten: West-Ost. 706.620  Süd-Nord. 280.540
Gründer:

Freiherren von Klingen angelegt. Bereits im 11. und 12. Jahrhundert bestand jedoch eine vermutlich aus Holz gebaute Burg der Zähringer.

Ortschaft: 8260 Stein am Rhein
Infos: Herrliche Aussicht über Stein am Rhein und die Umgebung bis zum Bodensee
Grundriss:  
Besitzer:

 

 

 

Öffnungszeiten der Burg und Restaurant

Dienstag bis Sonntag 10:00 - 23:00 Uhr, Montag Geschlossen

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Burg

GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Ja

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: 594  m.ü.M GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000
Burgentyp:    
Ja Ja
 
 
Länge: 200 m Altstadt - Burg 30 Min, Bahnhof - Burg 45 Min
Wanderzeit: 10 min Schwierigkeit: mittel 
 

 

1267

Über dem Städtchen thront imposant auf einem Nagelfluhsporn die Burg Hohenklingen. Die Ritter, die sie bewohnten, waren Vögte des Klosters St. Georgen. «Chlinge ob Stein» wurde 1267 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ritter waren Vasallen (vasus=Knecht) der Adligen (Kaiser, Könige, Herzöge). Als Gefolgsleute waren sie den Herrschern zu absoluter Treue und Gehorsam verpflichtet und mussten für diese Kriegsdienste leisten. Die Ritter waren weltlicher Beistand der Klöster. Als Kastvögte (Kast = befestigter Ort / castigare = züchtigen) richteten sie über schwere Verbrechen; als Schirmvögte schützten sie die Klöster und deren «Gotteshausleute».

 
14 Jh.

Vorerst stand auf Hohenklingen, wie die Burg seit dem 14. Jahrhundert genannt wurde, nur der zum Wohnturm ausgebaute Bergfried von knapp 30m Höhe.

 
1300

Ums Jahr 1300 wurde an der westlichen Schildmauer das Ritterhaus, der Palas, errichtet.

 
1457

Konnte die Bürgerschaft des Städtchens die Burg samt der dazugehörenden Herrschaft von dem in Geldnot geratenen Hohenklinger Ritter erwerben.

 
19 Jh.

Alle späteren Änderungen vermochten das Gesamtbild kaum mehr zu verändern. Im 19. Jahrhundert, als Hohenklingen die Bedeutung als Hochwacht verloren hatte, suchte man nach neuen Verwendungszwecken für die Burg. Inzwischen waren Teile der Ringmauer in ruinösen Zustand geraten. Als das Rundtürmchen in der südöstlichen Ecke des äusseren Zwingers zusammenbrach, wurde es nicht mehr aufgebaut. Sein Rumpf ist als Rondelle noch erhalten. Verpachtungen zu land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken schlugen fehl.

 
 

Heute ist die Burg Hohenklingen ein beliebtes Ausflugsziel. Vom Bergfried, von der Laube oder aus den Fenstern der Gaststuben geniessen die Besucher eine herrliche Aussicht auf das malerische Städtchen Stein am Rhein und über die liebliche Landschaft an Untersee und Rhein.

 
2005/2007

Umfangreiche Umbau und Renovierungsarbeiten. durch die Stadt Stein am Rhein, Finanzielle Unterstützung durch die Jakob und Emma Winder-Stiftung, und die Schweizerische Eidgenossenschaft.

 
 

Quellen:

 
 
Letzte Aktualisierung: 07.04.2011 Fehler entdeckt?