Kreuzzüge

Kreuzzüge (Zusammenfassung) 

 

Kreuzzüge: von den christlichen Völkern des Abendlands unternommene Kriegszüge zur Eroberung Palõstinas, des Heiligen Landes, - insbesondere die im 12. u. 13.Jh. auf Veranlassung der Päpste unternommenen Kreuzzüge der Kreuzfahrer gegen die ungläubigen Mohammedaner.

Anlaß war die Eroberung Jerusalems und damit des Grabes Christi durch die türkischen Seldschuken (1070).

Die Beteiligung an den Kreuzzügen erfolgte aus religiösem Fanatismus, Abenteuerlust, Beutegier und wirtschaftlichen Interessen

 
1.Kreuzzug (1096-99) unter Gottfried von Bouillon;  
2.Kreuzzug (1147-49),

Von Bernhard von Clairvaux initiiert, endete miteiner militärischen Katastrophe.

 
3.Kreuzzug (1189-92)

[dt. Kaiser Friedrich I., König Richard Löwenherz, König Philipp II.] 1191 wurde Akko erobert, und der Küstenstreifen von Tyros bis Jaffa konnte gesichert werden.

 
4.Kreuzzug (1202-04)

Führte zur Eroberung Zaras (für Venedig) und Konstantinopels, wo das Lateinische Kaiserreich errichtet wurde.

 
1212

Kinderkreuzzug von französischen und dt. Kindern 1212 unternommener Kreuzzug, bei dem diese, vom religiösem Eifer ergriffen, zu Tausenden nach Genua u. Marseille zogen u. unterwegs elend umkamen oder als Sklaven verkauft wurden 

 
5.Kreuzzug (1228/29)

Brachte durch Vertrag Kaiser Friedrichs II. mit dem Sultan al-Kamil auf kurze Zeit Jerusalem wieder in christlichen Besitz.

 
6.u.7. Kreuzzug (1248-54 bzw.1270)

Die der frz. König Ludwig IX.nach Ägypten u. Tunis unternahm, blieben ohne Erfolg.

Seldschuken  Fürstendynastie vom 11.-14. Jh. im Vorderen Orient.

Seldschük, der Stammvater des Geschlechts, wanderte um 1000 als Anführer der türkischen Oghusen nach Buchara und nahm den Islam an. Um 1150 zerfiel das Seldschukenreich in Iran.

Reste der Dynastie konnten sich bis um 1317 in Anatolien halten.

 
 

Quellen:

 
 
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