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Über die Entstehung des historischen Städtchens ist nichts genaues bekannt. |
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Sicher ist aber, dass die Siedlung schon vor dem Einmarsch der Römer
entstanden ist. Man nimmt jedoch an, dass sie etwas weiter gegen die St.
Luzisteig lag. Als Beweis für die vorrömische Entstehung der Siedlung gelten
verschiedene Bronzefunde und ein so genannter Schalenstein, der zuoberst im
Städtchen in einem alten Kellergewölbe entdeckt wurde. |
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831 |
Erste urkundliche
Erwähnung der Siedlung stammt aus dem Jahre
831.
Damals wurde die Ortschaft Lupinis genannt. zur Römerzeit hiess die Stadt
Statio Maiensis oder Magia. |
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11/12 Jh. |
Ringmauern und den Graben erhielt, ist nicht bekannt und leider auch
nirgends erwähnt. Es wird aber allgemein angenommen, dass dies im
11. oder
12.
Jh. geschehen ist. |
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1295 |
Taucht
erstmals der Name Maienvelt auf. In den Namen Maging und Lupinis sollen
Personennamen stecken, dies konnte aber nie richtig nachgewiesen werden. |
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1388 |
Im Jahre
1388
wird eine Zollschranke in Maienfeld erwähnt. Hier soll ein Zoll für die
Benützung der alten Römerstrasse, die von Chur über die Luzisteig nach
Norden führte, eingezogen worden sein. |
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14 Jh |
Ab dem 14. Jahrhundert wanderten Walser auf
Gebiet der Stadt ein und gründeten mehrere Siedlungen, |
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.1434 |
Das Stadtrecht ist 1434 erstmals dokumentiert,
das Marktrecht lag jedoch bei Malans. Traditionell wird Maienfeld auch heute
noch Stadt genannt, der zentrale Platz ist das Städtli. Seit
1436 war Maienfeld Mitglied des
Zehngerichtebunds, 1438 schloss es einen
Stadtrechtsvertrag mit den Freiherren von Brandis. |
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1577 |
Schon vor der Reformation, erstmals erwähnt um
1510,
wird eine Volksschule gegründet, welche vor allem
unter Hans Ardüser im Jahre
1577
gerühmt wird. |
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1539 |
Das Recht, zwei
Jahrmärkte abzuhalten, hat die Stadt Maienfeld anlässlich einer Tagung der
Drei Bünde in Ilanz erhalten. Dies ist urkundlich erwähnt im Jahre
1539. |
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In
dieser Zeit und später während den Bündner Wirren finden viele Kämpfe auf
der Luzisteig statt. Darunter hatte das Städtchen viel zu leiden. Zur
gleichen Zeit raffte auch die Pest innerhalb eines Jahres mehr als die
Hälfte der Bevölkerung hin. |
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1622 |
Acht grosse Brände werden erwähnt, so brennt im
Kriegsjahr
1622
die ganze Stadt nieder. Um sich vor Plünderern, oft
österreichischen Horden zu schützen, wurde in
Maienfeld eine eigene Miliz in Uniformen in den
Stadtfarben gebildet. |
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1977 |
Bis zum
23. Oktober 1977
bestand eine sogenannte Kommunanz, in Form des Gemeinschaftsgebietes
Maienfeld-Fläsch, das den Gemeinden Fläsch und Maienfeld gemeinsam
gehörte. |
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Heute wird jedoch von diesem Recht kein Gebrauch
mehr gemacht. Hingegen wird nach wie vor vom Recht,
einen Stadtrat zu wählen Gebrauch gemacht. Damals
wurden die Geschicke vom Stadtvogt, dem Werkmeister
und
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Stadträten bestimmt, heute vom Stadtpräsidenten und
6
Stadträten. |
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Das Städtchen hatte drei Tore; das Linden- oder
Churertor, das Lindauer-Bregenzertor und das
Rheintörlein, das zur sogenannten Schifflände
führte. Man weiss wohl, wo die Tore gewesen sind,
doch ist heute davon nichts mehr übrig geblieben.
Hingegen sind an drei Orten, vor dem Churertor, beim
Pfrundhaus und unterhalb des Rathauses, noch die
ursprünglichen Stadtmauern erhalten geblieben. Die
Burg, das heutige Schloss Brandis, war mit der Stadt
eng verbunden, hatte aber eigene Festungsmauern und
stand ausserhalb der Stadt. |
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Weblinks:
http://www.graubuendenwein.ch
http://www.heidiland.com |
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Quellen: |
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