|
|
Burg Nr. 133 |
|
Besucht am: 08.02.2004 |
|
|
|||||||||||
|

| 1257 |
Die Geschichte der Gemeinde
Wikon ist untrennbar mit dem Schloss verbunden. Das Dorf wird in alten
Quellen nicht erwähnt, wohl aber ein Schultheiss von Aarau, der aus Wikon
stammte: "Conrat von Wiggen". |
|
| 1386 |
Herzog Leopold von Österreich soll auf dem Weg zur Schlacht bei Sempach sein Heerlager in Wikon-Adelboden aufgeschlagen haben. In dieser Schlacht sind sieben der damals in Wikon residierenden Ritter gefallen |
|
| 1415 |
Die Luzerner erobern eine Burg und übernehmen 1444 alle Burgen mit der hohen Gerichtsbarkeit zu Wikon und Roggliswil. Bern erhält die Gerichtsbarkeit zu Brittnau mit den dortigen Gebieten und Waldungen. |
|
| 1470 |
Luzern und Bern geraten in
Streit über Wikon. Beide Stände machen alte Rechte geltend. Die Tagsatzung
zu Stans fällt den Schiedsspruch und spricht die Burgen "mit allem, was
dazugehört" den Luzernern zu. |
|
|
1798 |
Im Freiheitstaumel der Französischen Revolution verlässt der letzte Vogt das Schloss Wikon. Die Korporation kauft am 30. April 1801 das als Nationalgut versteigerte Schloss für 19600 Franken. | |
| 1891 |
Pfarrer Joseph Leupi kauft
das Schloss. Gemeinsam mit seiner Tante Sr. Gertrud Leupi gründet er das
Benediktinerinnenkloster und Töchterinstitut Marienburg. |
|
| 1908 |
Die Korporation Wikon baut die Wasserversorgung. |
|