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Burg Nr. 25 |
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Besucht am: 25.10.2002 |
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| 13. Jh. |
Herren von Eptingen im 13.Jh. erbaut. Ehemaliges Wasserschloss. |
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| 1356 |
Während des grossen Erdbebens von Basel 1356 wird auch die Burg beschädigt. |
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| 1384 |
Mussten die Eptinger für ihre Treue zu Österreich büssen als die Stadt Basel während einer Fehde die Burg und das Dorf zerstörten. |
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| 1464 |
1464 gelangte der ganze Pratteler Besitz an Hans Bernhard von Eptingen. |
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| 1484/1525 |
Als Hans Bernhard 1484 verstarb hinterliess er eine völlig verschuldete Herrschaft. Seine Nachkommen waren 1525 gezwungen, Pratteln an Basel zu veräussern. Die Burg wurde an Basler Bürger verkauft und. |
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| 1773 |
Durch die Gemeinde Pratteln erworben. Diese liessen die Wassergräben zuschütten, Ringmauer, Ecktürme und die Erker abreissen. |
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| 1964 |
Wird die Burg umfassend restauriert wobei auch die 1773 entfernten Gebäudeteile wieder errichtet wurden. |
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Die Herren von Eptingen waren treue Anhänger der Habsburger, von denen sie das Dorf Pratteln zu Lehen hatten. Übte im frühen Mittelalter das Kloster Murbach Rechte über Pratteln aus, so gehörte das Dorf später den Habsburgern, die es den Herren von Eptingen zu Lehen gaben. Diese vergrösserten ihren Besitz durch Erwerb der Güter des Klosters St. Alban mit seinem Dinghof in Pratteln und denjenigen des Klosters Schöntal bei Langenbruck. In den Besitz des Dorfes teilten sich zwei Hauptzweige der Eptinger: Der eine Zweig besass die Burg auf dem Madlenköpfli und einen Viertel des Dorfes, der andere drei Viertel des Dorfes. Das Weiherschloss am Nordrand Prattelns hat möglicherweise schon vor dem Erdbeben 1356 bestanden und ist durch das Naturereignis zerstört und wiederum aufgebaut worden. Nach der Wiederherstellung versuchten die Eptinger sich eine von der Landgrafschaft Sisgau unabhängige Herrschaft aufzubauen. Der Erwerb der hohen Gerichtsbarkeit gab Anlass zu jahrzehntelang dauernden Rechtsstreitigkeiten. Diese wurden vor allem durch den bedeutendsten Vertreter der Eptinger, Hans Bernhart, ausgekochten. 146o unternahm dieser eine Pilgerfahrt ins Heilige Land, um nach damaliger höfischer Sitte zum Ritter geschlagen zu werden. Nach seiner Rückkehr baute er das Chor der Kirche. Im "Käppeli" liess er ein Sondersiechenhaus und eine Kapelle erstellen. 1464 gelang es ihm, sich durch Kauf der Besitzungen seiner Vettern zum alleinigen Herrn von Pratteln und seiner Herrschaft zu machen. Zweimal wurden Schloss und Dorf verbrannt, 1384 durch die Basler und 1468 im Sundgauerkrieg durch die Eidgenossen. 1484 starb der streitbare Ritter, nachdem er kurz vor seinem Tode die grosse Glocke in der Dorfkirche gestiftet hatte. Geldnot und Streitigkeiten der Eptinger führten zum Niedergang ihrer Dynastie. 1521 verkaufte Hans Friedrich Schloss und drei Teile des Dorfes um 5000 Gulden der Stadt Basel. Aber erst 1549 verzichtete Österreich endgültig auf die Herrschaft Pratteln, "die der 3000 Gulden nit wol wert sei". Das Schloss wurde Basler Herrensitz und der Landvogtei Münchenstein zugeteilt, der Pratteler Schlossherr privater "Landedelmann" ohne gräfliche Befugnisse. Die Besitzer des Schlosses, die Bürger von Basel sein mussten, wechselten öfters. 1773 kam das Schloss mit seinem grossen Grundbesitz in öffentliche Hand. Die Gemeinde vergantete jedoch schon im folgenden Jahre die Güter parzellenweise und behielt nur Schloss, Trotten und einiges Mattland. Das Schloss wurde Armenhaus; 1910 ging es durch Schenkung der Bürgergemeinde an die Einwohnergemeinde. Am 24. Juni 1963 beschloss die Gemeindeversammlung die Totalrenovation und bewilligte einen Kredit von 1`100`000 Franken. - Am 8. September 1968 konnte das Schloss der Öffentlichkeit übergeben werden. Ernst Zeugin |