Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 228

Ruine Ödenburg

Besucht am:

08.05.2005

 

 

 
  Eckhaus mit Anbau (2) Steinhaus (5) Torturm (4) Steinbruch (10)  

 
Bewertung:  
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 11 Jh.
Zerstört:  
Parkplätze Koordinaten: GPS: N: 47°26`26 /  O: 7°54`15

Buchweg, Der Wanderweg ist im Dorf beschildert. ca. 15min.

Gründer:  
Ortschaft: 4493 Wenslingen
Infos:

Fundamentenreste mehrerer Gebäude , der Ringmauer und eines Turmes aus dem 11.Jh.

Grundriss:
 

 
 

Ältere Phase um 1000, Ausbauphase um 1150.

 

10 Jh.

Am Ende des 10. Jahrhunderts errichteten die Grafen von Homberg-Thierstein westlich des Dorfes eine ausgedehnte Burganlage,

 
1180

Die jedoch schon 1180 wieder aufgegeben wurde (Ödenburg).

 
1280

Das Dorf Wenslingen wird erstmals im Jahre 1280 urkundlich erwähnt.

 
1325

Haus Habsburg anlehnende Adel unter immer grösseren Schwierigkeiten seine Besitztümer gegen die aufstrebende freie Reichsstadt Basel zu halten.

 
1327

Herren von Küttingen als habsburgerische Lehensträger.

 
1372

Es gehörte 1372 mit Zwing und Bann und der Vögte zur Herrschaft Farnsburg.

 
1446

Verpfändeten es die Brüder Hans und Thomas Falkenstein einem Basler Bürger, doch ging es.

 
1461

1461 kaufte dann die Stadt Basel von Thomas von Falkenstein die Farnsburger Herrschaftsrechte, somit auch diejenigen über die ca. 10 zinspflichtigen Familien in Wenslingen.

 
1580

Die Burg wurde 1580 schon die «öde Burg» genannt wurde.

 
1979

Für die Ausgrabung der «Ödenburg» bei Wenslingen bewilligt der Regierungsrat der Stiftung Ödenburg die Rodung von 2'283 m2 Wald.

 
1976/80

Wird die Ruine Konserviert.

 
1983

Feierliche Übergabe der Ödenburg bei Wenslingen an die Öffentlichkeit. Das Amt für Museen und Archäologie, die Stiftung Odenburg und der Rotary-Club Sissach-Oberbaselbiet haben die Ödenburg von 1976-1980 erforscht und konserviert.