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Burg Nr. 201 |
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Besucht am: 30.12.2004 |
Grösste Burgruine des Kantons Zürich
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| Graben | Zwingergraben | Freiherrenturm | Johanniter Haus |
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1. Freiherrenturm (1180-1200). 2/3. Anbauten die vermutlich im 13./14. Jh. als Torbauten dienten. im Anbau (2) befand sich zur Zeit der Johanniter wahrscheinlich eine Kapelle. 4. Zwischengraben. 5. Sodbrunnen. 6. Johanniter Haus (14 Jh.). 7. Graben. 8. Zwingergraben, Mitte 15 Jh. 9. Zwinger, Mitte 15 Jh. |
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Das südliche Ufer des Zürichsees ist eine ausgesprochen burgenarme Gegend, denn die Eigentumsrechte der Zürcher Reichsklöster und des Klosters Einsiedeln verhinderten hier die Bildung eigenständiger Herrschaften. |
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Die Burg wurde durch die 1130 erwähnten Freiherren von Wädenswil im 13.Jh. erbaut. |
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| 1130 |
Ist der 1130 erwähnte Walter von Wädenswil ein direkter Vorfahre der späteren Freiherren?. Wohnte er auf dieser Burg, oder nannte sich hier jemand nach einem grösseren Besitz komplex. Eine Verwandtschaft mit den Freiherren von Rapperswil ist nicht auszuschliessen. Sicher fassbar werden die Wädenswiler erst im 13 Jh. in dieser Zeit nahmen sie eine bedeutende Stellung ein. Sie amteten unter anderem als Truchsessen des Klosters Einsiedeln. |
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Der Bau der Freiherrenburg war Ausdruck dieser Machtentfaltung. Zwei Söhne Rudolfs II. und Itas von Unspunnen Liessen sich auf den mütterlichen Gütern im Berner Oberland nieder. Diese Linie starb gegen Ende des 15 Jh. aus. Ein dritter Sohn, Rudolf III., trat das väterliche Erbe am Zürichsee an. das zur Hauptsache aus Grundbesitz und Rechten in Richterswil, Wädenswil. Hütten, Schönenberg, Hirzel, Uetikon bestand. Teile dieses Besitzes kamen durch Heiraten zweier Töchter Rudolfs III. an die Hünenberger. |
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| 1287/1330 |
Als er ohne männliche Nachkommen blieb, verkaufte er 1287 seinen Besitz an die Johanniter zu Bubikon. Da er sich das Wohnrecht auf Lebenszeit ausbedungen hatte, nahmen die Ordensritter erst nach seinem Tod im Jahr 1300 Wohnsitz auf der Burg. |
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| 1330 |
Um das Jahr 1330 herum wurde Wädenswil eine selbständige Kommende mit eigenem Komtur. |
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| 1460 |
Als Zeichen des Wohlstandes ist der Bau des Johanitertakts um 1460 zu deuten. Gleichzeitig muss auch der Bau der Ringmauer mit den südlichen Torbauten entstanden sein. |
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| 1467 |
Wurde die Kommende direkt dem Obersten Meister des Johanniterordens in Deutschen Landen unterstellt. |
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| 1489 |
Zogen aufgebrachte Bauern aus der Umgebung vor die Burg und versuchten, sie zu stürmen. Obwohl nur von drei Männern verteidigt, konnte sie sich halten, |
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| 1549 |
Für 20000 Gulden an die Stadt Zürich verkauft, |
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| 1557 |
Auf Beschluss der eidgenössischen Tagsatzung abgerissen. Seither Ruine. |
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| 1900 |
Ein Initiativkomitee erwirbt das Burggelände und gründet 1900 die Stiftung zur Erhaltung der Burg Alt-Wädenswil. |
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| 1901/04 |
Erste Freilegungsarbeiten. |
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| 1938/41/83 |
Weitere Grabungskampahnen. |
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