Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 286

Ruine Bärenburg

Besucht am:

26.05.2006

 

     

 

     
      Östlichen Ringmauer   Schlucht des Hinterrheins      

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: Die Entstehungszeit ist nicht bekannt.
Zerstört: 1450
LK. Koordinaten: West-Ost. 752.000 Süd-Nord. 162.120
Gründer:  
Ortschaft:

7440 Andeer

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 
 

 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 46°35`52 /  O: 9°25`43

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise: Bruchsteine  
Höhe: 1100m  
Burgentyp: Hügelburg  
Nein Nein
 
 
Länge: Ca. 1km (Wanderwege Bärenburg beachten)
Wanderzeit:
30 Min
Schwierigkeit: mittel.
 

 

 

Ausgedehnte Burganlage auf felsigem Hügel am Ostufer des Hinterrheins. Erhalten ein Stück der östlichen Ringmauer und der in den Felsen eingehauene Halsgraben im Süden.

 
1257

Bernburch, rätorom. Balanburtg. Die Entstehungszeit ist nicht bekannt.

 
1275

Die Herren von Bärenburg werden 1257 mit den Brüdern Konrad († 1296) und Bartholomäus († 1290/98) erstmals erwähnt.

 
1338

Verwaltung in der Grafschaft Schams, die 1338 als bischöfl. Lehen an die Grafen von Werdenberg-Sargans ging.

1443

Bezeichnen sich die Herren von Werdenberg als Herren von Bärenburg; Ursula von Vaz war verheiratet mit Rudolf von Werdenberg

1450

Zerstört 1450 (Schamserfehde) bei der Erhebung der Talleute gegen die Grafen von Werdenberg. und nicht wieder aufgebaut

1456

Nannte sich Vogt Parren von Patzen vor zitten castler ze Berenburg. Im gleichen Jahr verkauften die Werdenberger die Herrschaft Schams zusammen mit Obervaz an den Gotteshausbund.

1808

In der Rodungslandschaft unter der B., am Transitweg zum Splügen- und zum S. Bernardinopass, standen 1808 sieben Häuser von Viehzüchtern und Ackerbauern.