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Burg Nr. 348 |
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Besucht am: 31.06.2007 |
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| Burgfried und Torbau | ||||||||||||||||||
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| Abort |
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| 1222 |
Die ältesten Teile der Burg wurden um 1200 von den Freiherren von Vaz errichtet, als deren Eigentum Belfort 1222 belegt ist. |
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| 13 Jh. |
Die heute verträumte, weitab von jeder Siedlung liegende Stätte war in der Zeit vom 13. bis14. Jahrhundert ein Brennpunkt der politischen gschenisse. |
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| 1338 |
Sie gelangte 1338 mit dem vazischen Erbe an die Toggenburger Grafen. Nach dem Tod des letzten Toggenburgers Friedrich 1436 – der den Anstoss zur Gründung des Zehngerichtenbundes gab – wanderte die Herrschaft Belfort als habsburgisches Lehen durch verschiedene Hände. |
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| 14.03.1499 |
In den Auseinandersetzungen des Schwabenkriegs wurde die Burg am 14. März 1499 von den Bündnern erobert und verbrannt. Seither ist sie Ruine. |
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| 1930 |
In den 30er-Jahren wurden wichtige Sicherungsarbeiten ausgeführt. |
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Im Bericht des dipl. Architekten ETH, Hr. Lukas Högl, aus Zürich, vom März 2000, sind die nötigen Sicherungen detailliert aufgelistet und im Protokoll ist der heutige Zustand dokumentiert. |
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Die Konservierungs- Arbeiten belaufen sich auf ca.2,9 Millionen Franken. |
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Der Verein Pro Ruine Belfort mit Sitz in Brienz/Brinzauls bezweckt die finanzielle Unterstützung der Stiftung Pro Ruine Belfort, welche den Verfall der sehr schönen Burgruine Belfort aufhalten möchte. Pro Ruine Belfort, Raiffeisenbank Albula, 7450 Tiefencastel, Konto 70-3768-9 |
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Literatur Otto P. Clavadetscher und Werner Meyer: Das Burgenbuch von Graubünden. Zürich 1984 |
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Die auf einer Fläche von etwa 35 auf 20 Metern erhaltenen Reste der Hauptburg zeigen die einstige Bedeutung Belforts als Herrschaftsmittelpunkt der Vazer. Um den Innenhof mit Zisterne gruppieren sich der knapp 20 m hohe Stumpf des Hauptturms, ein fünfgeschossiger Wohnbau und mehrere Gebäude auf der Südseite. Von der anschliessenden Unterburg sind nur wenige Mauerreste vorhanden. In Graubünden besassen die Freiherren von Vaz neben ihrem Hauptsitz, der
Löwenburg in Nivagl und später der Burg Belfort Rechte an gut 25 Burgen, von
Neu-Aspermont in der Herrschaft bis Jörgenberg im Oberland, von Ortenstein am
Ausgang des Domleschgs bis nach Splügen. Die beiden bedeutendsten Vertreter der
Dynastie waren Walter der Vierte und Donat von Vaz. Donat hinterliess zwei
Töchter, Kunigunde, verheiratet mit Friedrich von Toggenburg und Ursula, welche
nach dem Tode des Vaters Rudolf von Werdenberg Sargans heiratete. Die
Hinterlassenschaft des letzten Freiherren ging somit an diese beiden adeligen
Häuser über. |