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Von der Burg sichtbar ist ein Mauerwinkel aus grossen
Blöcken |
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1242 |
Die Geschichtsforschung hat inzwischen zahlreiche
Stellen in Tschudi Werk als Fälschung erkannt. So ist z.B. von den
Burgherren von Benzigen lediglich ein «Heinrich von Schwanden»
(1242) ohne jedliche Adelbezeichnung
übriggeblieben |
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1501 |
Der bekannte Glarner Chronist Aegidius Tschudi
(1501-1572) ordnet diese Burg den Freiherren
von Schwanden zu |
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16 Jh. |
Ab dem 16. Jh. wurde das
Burgareal als Versammlungsplatz für die Glarner Landsgemeinde genutzt. |
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2005 |
Sondierung 2005 und
2008, Die Bauzeit der Burg ist nach den beiden
Sondierungen weiterhin nur vage ins 13. Jh. zu
datieren, weil keine datierbaren Funde zum Vorschein kamen. Hingegen wurde
ein mächtigen Turm von 18×18 m Grundfläche und
eine weitläufige Ringmauermauer von über 90 m
Länge freigelegt. Der Turmstumpf ist noch gut 4
m hoch erhalten und auf zwei Seiten vollständig mit Mauerschutt zugedeckt. |
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Ende des
19. Jh. hat der damalige Grundbesitzer das
Burggelände grossflächig verändert. Die Mauern der
Vorburg wurden weggeräumt und der Schutt beim Turm
aufgehäuft. Danach wurde der noch hervorragende Teil
des Turmes abgebrochen und zum Schluss der so
entstandene Schutthügel mit Erde überdeckt. |
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Bei der Ruine der Burg
Benzigen oberhalb von Schwanden braucht es noch
weitere archäologische Arbeiten. Vieles an der Ruine
wirft Fragen über das Aussehen und die Geschichte
des Gebäudes auf. Neben Sicherungsmassnahmen ist das
Ziel des Historischen Vereins mit einer weiteren
Sondierung weitere Informationen zur Burg Benzigen
zu erhalten. Dank dieser Informationen wird
geklärt, wie man mit der Ruine weiter verfahren
soll. |
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Quellen: Thomas
Bitterli-Waldvogel - Schweizer Burgenführer. Basel/Berlin, 1995.
Bitterli, Thomas: Burgruine Benzigen bei
Schwanden (GL) – Ergebnisse der Sondierungen 2005 und 2008
Mittelalter – Moyen Age – Medioevo
– Temp medieval, Zeitschrift des Schweizerischen
Burgenvereins, 15. Jahrgang 2010, Heft 2, 62 – 80. |
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