Schweiz

Bern

 

Burg Nr. 96

Ruine Schloss Bipp
 

 

   

   
           

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung:

Genaues Gründungsdatum nicht bekannt. 968 wird die Burg erstmals in einer Urkunde erwähnt.

Zerstört: 1798
Km-Koordinaten:  
LK. Koordinaten:  
Gründer:  
Besucht am: 31.8.2003
Ortschaft: Oberbipp
Infos: Privatbesitz nicht zugänglich.
Grundriss:  
 

 

968

Der Name Bipp wird erstmals 968 in einer burgundischen Königsurkunde vom Kloster Moutier-Grandval schriftlich erwähnt. Diese Urkunde zeigt auch die Existenz einer Burg.

 
13. Jh.

Während des 13.Jh. gelangt die Festung von den Frohburgern an die Herren von Nidau.

 
1297

Graf Rudolf von Nidau ist 1297 Besitzer der Anlage, die nach dessen Tod, er fiel in einem Kampf gegen englische Söldner 1375.

 
1375

Gelangte die Burg an seine Schwester Verena  (verheiratet mit Sigmund von Thierstein).

 
 

Danach Verpfändung an Anna von Neu-Kyburg (Schwester von Verena) und später an Österreich.

 
1405

1405 Auslösung der Pfandschaft durch Egeno von Kyburg und Verkauf an die Städte Bern und Solothurn.

 
1798

Bernischer Landvogteisitz bis 1798.

 
 

Beim herannahen der Franzosen verlässt der Landvogt die Festung kampflos, woraufhin die Bewohner der Umgebung die Burg plündern.

 
1852

Das Schlossgut mit Ruine ging 1852 käuflich an den Basler Ständerat und Oberst, Johann Jakob Stehlin-Hagenbach, späterer Bürgermeister von Basel, über.

19 Jh.

Die Burg wird während des 19.Jh. langsam abgerissen und ausgeebnet.

 
1855

1855 baute J.J. Stehlin der Jüngere, anstelle des alten Kornhauses, das neue Herrenhaus. Die Basler Besitzer haben das ganze Gut stets trefflich unter- halten und die Ruine gesichert. Die heutigen Besitzer, Familie G. Weber-Stehlin, sind direkte Nach- kommen.