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Südlich von Oberriet, auf einem Querriegel
zum Rheintal, Stehen die Ruinenteile der Burg Blatten. Gut sichtbar ist der
Bergfried, welcher noch gute fünf Stockwerke hochreicht. Er hat einen
quadratischen Grundriss von über zwölf Meter Seitenlänge bei einer
Mauerdicke von ca. 2,5 m. in rund sechs Metern
Höhe ist auf der Nordseite der Hocheingang mit ehemals geradem Sturz
Erhalten. Der ebenerdige Zugang ist erst in der Zeit nach
1468 entstanden, Ter Turm steht in der
Südwestecke eines grossen Burgplatzes, der von einer Ringmauer geschützt
war. |
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Die Burg Blatten liegt in den Gemarkungen
des alten Reichshofs Kriessern, eine ehemaligen Zone von Urwald, Sumpf und
Weiden. |
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ca. 1230 |
Gemäss der Anlage muss die Feste kurz nach
1230 erbaut worden sein, nach dem König
Heinrich, der Sohn Friedrichs II., den Hof Kriessern dem Kloster St. Gallen
geschenkt hatte. |
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1274 |
Zog Rudolf von Habsburg, der seit einem
Jahr König war, den Hof an Reich zurück, die Burg Blatten jedoch verblieb
dem Kloster, Im selben Jahr verpfändete Rumo von Ramstein , Abt von St.
Gallen, die Burg an den klösterlichen Ministerialen Ulrich von Ramschwag |
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1457 |
Bis 1457
blieb das Lehen in der Familie, welche kurz nach der Übernahme der Burg vom
König Rudolf von Habsburg auch den Reichshof Kriessern, in dessen
Gemarkungen die Burg ja stand, erhalten hatte, erhalten hatte. Mit dieser
Gabe zeigte sich der König gegenüber Heinrich Walter von Ramschwag dafür
erkenntlich, dass dieser seinem Herrn in der Schlacht auf dem Marchfeld bei
Wien das Leben gerettet hatte. |
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1458 |
Infolge Verarmung waren
1458 die beiden Brüder Walter Heinrich und
Ulrich gezwungen, die Burg und Herrschaft Blatten auf die Gant zu bringen,
wo sie Jakob Mangold, Bürger zu Konstanz, um einen bescheidenen Preis
erwarb. |
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1468/1798 |
1468 Kaufte Abt Ulrich VIII. Rösch die Burg zurück, und von da an
diente Blatten bis 1798 den äbtischen Vögten
von Kriessern als Amtssitz. |
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1799 |
Zur Ruine wurde die
Burg erst 1799, als Franzosen und Österreicher
sich hier befehden. Die Burg wurden von da aus als Steinbruch genutzt. |
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1911 |
Erst
1911 wurden vom Kanton erste Sicherungsarbeiten
durchgeführt. |
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