Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 477

Ruine Canaschal

Besucht am: 30.05.2009

 

     

     
                 
     

     
                 

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 13 Jh.
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 747.160  Süd-Nord. 188.140
Gründer: Ist nicht bekannt
Ortschaft:

3734 Trin

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 

 

Die Burg ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine, Quadstrasse

GPS: N: 46°49.717 /  O: 9°22.102

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise: Quader, Bossenquader Höhenburg
Höhe: 935  m.ü.M GPS: N: 46°49.682 /  O: 9°21.937
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge: 400 m Parkplätze sind vor dem Städtchen vorhanden.
Wanderzeit: 20 min Schwierigkeit: mittel
 

 

 

  Wer Canaschal jedoch erbaute, ist nicht bekannt  
 

Nach dem Aussterben der Herren von Hohentrins gingen Herrschaft und Burg zuerst an die Herrn von Wildenberg, später in den Besitz der Herren von Werdenberg-Heiligenberg.

 
14 Jh.

Ging sie zwei Mal an die Freiherren von Rhäzüns verpfändeten.

 
 

Nach dem Tod von Graf Hugo V. von Werdenberg ging die Herrschaft Hohentrins

 
1428

Die Anlage  ist die Besitz Neffen aus dem Südbadischen Peter von Hewen, der mit Anna von Werdenberg verheiratet war.

 
1470

2. Juli 1470 Brand auf der Burg, Grund war Fahrlässigkeit im Umgang mit Feuer. Bei dem Brand sollen die beiden Kinder des Vogtes (Capol) und das Dienstmädchen umgekommen sein. Daraufhin wurde die Burg wohl verlassen

 
1568

Im Besitz der Familie Hewen, dann an Johann von Planta und 15 Jahre später an Rudolf von Schauenstein in Haldenstein.

 
1616

Konnte sich die Gemeinde Trin aus der Herrschaft loskaufen, worauf der Sitz der Herrschaft Hohentrins nach Reichenau verlegt wurde

 
 

Von einem zweiten, etwa gleich grossen Turm, vermutlich älteren Ursprungs und unbekannter Höhe auf der Ostseite Von der ursprünglichen Anlage ist nur noch der quadratische westliche Hauptturm erhalten, Grundriss von knapp zehn auf zehn Metern Mauerstärke im Erdgeschoss beträgt 2,2 Meter

 
 

Quellen: Fritz Hauswirth: Burgen und Schlösser in der Schweiz. Band 8.

 
 
Letzte Aktualisierung: 30.05.2010 Fehler entdeckt?