Ab dem Dorf auf markiertem Wanderweg (Jaissberg) etwa 30 Minuten
bergauf,
Wanderzeit:
30
min
Schwierigkeit:
mittel
Die Chnebelburg gehört trotz der stark fortgeschrittenen
Erosion noch immer zu den eindrücklichsten Holz-Erde-Burganlagen des
Hochmittelalters.
Die ovalförmige Anlage stellt einen Höcker aus
Muschelsandstein der oberen Meeresmolasse dar.
Die künstlich
angelegte Anlage liegt rund 10m über dem Burgberg, sichtbar
ist noch der wall auf dem sich eine Palisade aus Holz
befand. Der Name (Chnebel) dürfte für die Holzburg gewesen
sein.
1107
Im Jahre 1107 schenkte der Graf
Wilhelm von Burgungd seinen Besitz (apud Bellum Montem) den Kloster Cluny
bei Machon.
13 Jh.
Schriftquellen zur Burg finden sich keine. Das deutet
drauf dass die Anlage bereits im 13 Jh. Verschwunden sein dürfte.