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Burg Nr. 179 |
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Besucht am: 05.09.2004 |
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| Kellergeschoss |
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Die Burgstelle ist durch einen künstlichen Halsgraben von jener Geländeterrasse abgetrennt, Die moderne Holzbrücke steht auf alten Pfeilerfundamenten. Der ursprüngliche Steg überquerte den Graben in einer solchen Höhe, dass man direkt auf das heutige Burgplateau gelangte. Der leicht trapezförmige Bergfried ist der Ringmauer südlich vorgelagert. Mit einer 3m dickem Mauern übernahm er die Funktion eines Schildes auf der am meisten gefährdeten Seite. Die burgseitige Turmmauer war nur etwa 2m stark. In der schwer zugänglichen Nordecke stand der Palas, dessen Kellergeschoss erhalten ist. Von Bedeutung war der über 14m tiefe Sodbrunnen. Er führt durch den Sandsteinfels hinunter bis zur Wasserführenden Molasseschicht, |
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Der Name der Burg Dübelstein einst Tuobelnstein, weist uns in die Richtung der Bauherren und ersten Burgbesitzer, der Herren von Dübendorf, früher Tuobelndorf. |
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| 13 Jh. |
Im 13 Jh. treten die Herren von Dübendorf häufig auf, unter anderem auch im Gefolge der Grafen von Kyburg und von Werdenberg, der Freiherren von Regensberg und von Tengen. |
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| 1257 |
Erstmals nennt sich 1257 ein Konrad nach der wohl um diese Zeit herum erbauten Burg Dübelstein. Die Herkunftsbezeichnung schwankte noch längere Zeit zwischen Dübendorf und Dübelstein. |
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| 1314/1402 |
Waren Burg und Herrschaft im Besitz der Herren von Hofstetten. |
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| 14 Jh. |
Im Laufe des 14 Jh. lasen sich nach dem Aussterben der Herren von Dübelstein verschiedene Burg- und Vogteibesitzer nachweisen, darunter in zunehmendem Mass reiche Bürger der Stadt Zürich. |
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Im Alten Zürichkrieg übergab der Burgherr Göldli die Burg den andringenden Innerschweizern. Die kleine Zürcher Besatzung erhielt freien Abzug. |
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| 1487 |
Brachte der Bürgermeister Hans Waldmann Burg und Vogtei an sich und machte die Burg zu einem freien Edelsitz, indem er die Werdenberger dazu bewegen konnte, auf ihre Lehensherrlichen Rechte zu verzichten. Der Erwerb der niederen Gerichtsbarkeit in Dietlikon und Rieden macht seine Bestrebungen deutlich, ein abgerundetes Territorium zu schaffen. Allein seine Entmachtung und Hinrichtung bereitete diesen Plänen schon zwei Jahre später ein Ende. In der Folge plünderten und brandschatzten Gegner Waldmanns die Burg. Deshalb verlor die Burg Dübelstein ihre Bedeutung und wurde verkauft. |
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| 16 Jh. |
Nach einer Zeit des langsamen Zerfalls wurde sie offenbar im 16 Jh. wieder instand gestellt. |
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| 1611 |
Aber schon 1611 nahm sie ein jähes Ende. Durch die Unvorsichtigkeit einer Magd beim Flachstrocknen geriet die Burg in Brand, und nur mit knapper Not entrann die Familie des Marx Escher den Flammen. |
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Die Steine wurden für Bauten in der Umgebung verwendet |
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| 1942/43 |
Ausgrabungen und Restauration der Burg. |
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| 1998 |
Wurde sie von einem lokalen Verein erworben, der sich nun um ihre Erhaltung kümmert. |
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