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Burg Nr. 147 |
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Besucht am: 09.04.2004 |
Sie war einst eine der stärksten Festungen am Rhein.
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| 1219/20 |
Soll der Kölner Erzbischof Engelbert I die Burg Fürstenberg zur Sicherung seines Besitzes um Bacharach und vor allem des Zolls stromaufwärts gegen die pfalzgräfliche Stahleck erbaut haben. |
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| 13. Jh. |
Anfang des 13. Jh. galt auch die Fürstenberg als Raubritternest. Die rheinischen Städte, die sich zum Schutze gegen das immer weiter ausdehnende Raubrittertum verbündet hatten, zerstörten sie und mit ihr viele andere Raubritterburgen. |
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So hielt sich Kaiser Ludwig lange hier auf und stellte auch hier die Urkunden aus, in denen er Boppard und Kaub die Stadtrechte verlieh. |
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| 1243 |
Gab Erzbischof Konrad I. die Burg als erbliches Lehen an König Ludwig von Bayern aus dem Hause Wittelsbach. |
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| 1297 |
Erhält Mechthild, die Tochter König Adolfs, von Pfalzgraf Rudolf I. Burg Fürstenberg als Wittum. |
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| 1319 |
Nach dem Tod ihres Gemahls bezieht Pfalzgräfin Mechthild Fürstenberg als Witwensitz. |
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| 1321 |
Rudolfs Bruder Kaiser Ludwig bringt die Burg gewaltsam in seinen Besitz und zwingt Mechthild und ihre Söhne zum Verzicht. |
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| 1326 |
Wird die Burg Margareta von Holland, der Gemahlin Kaiser Ludwigs, überschrieben. |
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| 1620 |
Erobert Ambrosio Spinola die Burg, legt eine Besatzung hinein und inhaftiert den protestantischen Pfarrherren sowie die Geistlichen der Umgebung auf der Burg. |
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| 1632 |
Übergibt Spinola die Fürstenberg kampflos an König Gustav Adolf von Schweden. |
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| 1689 |
Sprengen die Franzosen die Burg und hinterlassen eine Ruine. |
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| 1694 |
Ist Dietrich Caspar Freiherr von Fürstenberg und Domprobst zu Mainz Eigentümer. |
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| 1801 |
Französischer Besitz durch Erwerbung der Ruine durch Familie Kurz aus Rheindiebach. Weitergabe an Prinz Friedrich der Niederlande. |
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| 1847 |
Umbaupläne zu einem neugotischen Schloß für Prinzessin Friedericke der Niederlande. Neuer Besitzer ist danach ihr Gemahl Fürst Wilhelm zu Wied. |
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| 1912 |
Erwerb der Burgruine und der dazugehörigen Weinberge durch die Familie Wasum, Weingroßhändler in Bacharach. |
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| 1973 |
Kauf durch die Firma Maero Delikatessen, Rosenheim, als Eigner der Kurpfalz-Sektkellerei in Speyer. |
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| 1993 |
Erwirbt die Familie Stelter die Ruine. |