Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 316

Ruine Friedau

Besucht am:

02.01.2007

 

     

 

     
          Westseite      

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 10 Jh.
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 761.740 Süd-Nord. 200.320
Erbaut: Churer Bischof Volkhart
Ortschaft: 7205 Zizers
Grundriss:
   
 
   
 

 

Die Ruine kann nur von aussen Besichtigt werden.

 

Kein Absturzgefahr.

 

Beim Bahnhof, Statzionsstrasse

GPS: N: 46°56`06 /  O: 9°33`38

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Die Ruine steht auf einem Privatgrundstück

 
Ja  
Länge: Ca. 200m
Wanderzeit: Ca. 5min
Schwierigkeit: Leicht
 

 

10. Jh.

Im Zentrum des Dorfes steht die Burg Friedau, die aus dem 10. Jh. Im Volksmund wird die Burg auch "Schelmenturm" genannt.

 
955

Schenkte Otto der Grosse den Königshof zu Zizers samt der zugehörigen Kirche dem Bistum Chur, wo er seinen Günstling Hartpert als Bischof eingesetzt hatte.

 
13. Jh.

Bau der Burg durch den Churer Bischof Volkhart.

 
 

Die Burg wurde durch Bischof Heinrich III. von Montfort (1251-1272), vollend.

1358

Verpfändete Bischof Peter die "burg Fridow" zusammen mit den Meierhöfen in Zizers, Igis, Friewis und weiteren Rechten für 645 Mark an Berenger von Landenberg und dessen Brüder. Die Burg war dem Bischof jedoch offen zu halten

 
1362

Verpfändete derselbe Bischof die gleichen Güter und Rechte an Kunigunde von Toggenburg und deren Söhne. So kam die Herrschaft Friedau an die mächtige Familie der Grafen von Toggenburg.

 
1421

Befand sich Friedau im Besitz der Toggenburger.

 
1649

Verkaufte der Bischof die bereits stark vernachlässigte Burg ans Hochgericht der fünf Dörfer. Der mächtige Turm wurde nun als Gefängnis genutzt.

 
1897

Beim Dorfbrand von 1897 wurde die Anlage stark in Mitleidenschaft gezogen. Heute ist die Burg im Besitze des Kreises Fünf Dörfer, und sie ist im Jahre 2001 einer Konservierung unterzogen worden.

 
2002

Archälo. Ausgrabungen.