Schweiz

Zürich

 

Burg Nr. 314

Ruine Friedberg

Besucht am:

30.12.2005

 

     

 

     
      Sodbrunnen          

 
Bewertung:
Erstmalige Erwähnung: Nach den Bodenfunden etwa im Jahr 1200
Zerfall: ca. 1360
LK. Koordinaten: West-Ost. 691.050 Süd-Nord. 265.430
Gründer: Freiherren von Regensberg
Ortschaft: 8706 Meilen
Grundriss:
 

 

 
 

 

Die Ruine ist Immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

Vor der Burg, Burgstrasse.

GPS: N: 47°16`41 /  O: 8°38`36

 

Restaurant vor der Ruine, Ja.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Sodbrunnen 29m. Zahlreiche Funde, Ofenkacheln, Topffragmente, Beschläge, Pfeilspitzen, Becher, Schüsseln, hölzerne Teller

 
Ja
Länge: Ca. 50m
Wanderzeit: Ca. 2min
Schwierigkeit: Leicht
 

 

1306

Nannte Lütold VIII. von Regensberg das "castrum in Frideberch" seinen Besitz. Er wohnte jedoch nicht selbst auf Friedberg,

 
1302

Hatte Lütold VIII. Stadt und Herrschaft Neu-Regensberg an die Habsburger verkaufen müssen. Friedberg und der Besitz um Meilen folgten bald nach.

 
1311

Der neue Besitzer war Ritter Gottfried II. Mülner, der sich 1321 "von Friedberg" nannte. Weiterer Ausbau der Anlage.

1337

(Grynaukrieg) Auseinandersetzung zwischen Zürich und den Grafen von Habsburg-Laufenburg, legte die Stadt Zürich eine Besatzung in die Burg.

14 Jh.

Doch bereits um die Mitte des 14. Jh. gaben die Mülner Friedberg auf und verkauften wenig später auch ihre Vogteirechte.

 
1360

Nicht mehr bewohnt.

 
1390

Neuer Besitzer der Burg ist der Zürcher Stadtbürger Jakob Bletscher.

 
1436

Alter Zürichkrieg. Die Burg Friedberg in keinem bericht erwähnt. weil sie kaum mehr bewohnbar war.

 
1960

Um 1960 war sie vollständig zerfallen, und auf der Wiese waren nur noch ein Graben, aber keinerlei Mauerreste mehr sichtbar.

 
1970

Um 1970 wurde die Ruine ausgegraben und konserviert.

 
1902/1903

1902 bis 1903 wurden erste Mauerreste freigelegt .

 
1976/1979

Schliesslich eine umfassende Ausgrabung durchgeführt.