Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 143

Ruine Frohberg-Tschäpperli

Besucht am: 28.03.2004

 

     

     
                 

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 13 Jh
Aufgelassen: 14 Jh.
LK. Koordinaten: West-Ost. 609.300  Süd-Nord. 257.450
Gründer: Vermutlich durch das Geschlecht der Schaler von Benken
Ortschaft:

4147 Aesch

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 
 
 
 

 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: m GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000
Burgentyp: Höhenburg  
Ja Nein
 
 
Länge:
300 m

 

Da keine Wegweiser und nur ein schmaler Pfad zur Ruine führen, ist eine genaue Karte empfehlenswert

Wanderzeit:
15 Min Schwierigkeit: mittel
 

 

 

Weitläufige Burgruine auf langgestrecktem, felsigem Höhenrücken am oberen Ende des Klusertales. Ausgedehnte Hauptburg, umgeben von verschiedenen Annäherungshindernissen. Die Hauptburg durch Wohntrakt und Bering gebildet. Zugang auf der NW Seite. Reste eines trapezförmigen, vorgelegtem Torbaues auf Felsiger Terrasse. Die Ringmauer folgt, soweit erhalten, der unregelmäßig verlaufender Felskante. Lagerhaftes Mauerwerk mit alternierend angeordneten Schichten von Platten und wenig bearbeiteten Blöcken. Reste einer auf den Zugang gerichtete Scharte. Der mächtige Wohntrakt aus zwei Teilen bestehend. Der kleine W Bau wohl als Wohnturm anzusprechen. Unregelmäßiger Grundriß. Geruderter Eckverband. Mauerwerk bis 3 Meter dick, aus riesigen, wenig bearbeiteten Blöcken. Die Burg trägt im Volksmund den Namen Tschäpperli oder Tschöpperli, der auf einen Familiennamen Tschopp abgeleiteten Flurname zurück geht.

 
 

Die einst sicher sehr imposante Burganlage ist mit der Feste Frohberg zu identifizieren, die urkundlich bezeugt ist und den Schalern gehört hat.

 
1292

Nennt sich Konrad I. Schaler de Vroberg. Die Burg dürfte demnach von diesem Geschlecht gegründet worden sein, und zwar in der 2. Hälfte des 13.Jahrhunderts.

14 Jh.

Im 14. Jh. geht Frohberg als bischöfliches Lehen an die Grafen von Tierstein-Pfeffingen über, welche die Güter der wahrscheinlich bereits nicht mehr bewohnten Burg der Herrschaft Pfeffingen unterstellt.

Ob fertiggestellt und wann sie verlassen worden ist, könnte nur durch Grabungen ermittelt werden.

 

Quelle: Werner Meyer Burgen von A bis Z

 
 
Letzte Aktualisierung: 16.12.2009  

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