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11 Jh. |
Die Burg war der Stammsitz der
Freiherren von Geristein. Die Burg wurde im
11.
Jahrhundert als Holzburg errichtet |
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Die Burg muß viel jünger sein. Drei bauliche Eigentümlichkeiten beweisen dies.
1)
Der Rundturm von Geristein hat erstens sehr dicke Mauern von
3.3
Metern an der Basis.
2)
Der Turm wurde mit Sandstein als Baumaterial gefügt. - Der weiche Sandstein
wurde von den "Römern" nicht gebraucht.
3) Die Quader sind gegen außen mit Buckeln (Bossen)
versehen. - Die Bossierung war ebenfalls eine neue Art der Bearbeitung. Ein
breiterer baugeschichtlicher Vergleich ergibt noch mehr: Der Rundturm von
Geristein war keine Burg im klassischen Sinne, sondern ein Bollwerk, genauer
gesagt ein Artilleriebau. |
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Die erdichtete Geschichte der Burg kann man glatt vergessen: Es hätte ein
Geschlecht derer von Geristein gegeben. Und die Berner hätten die Burg
„1298"
zerstört. – Wie kommt man zu dieser Behauptung einer absurd frühen Zeit? –
Ganz einfach deshalb, weil der Chronist „Justinger" das so erwähnt. |
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Anfang des
13.
Jahrhunderts starben die von Geristein aus und die Burg und Herrschaft hatte
verschiedene Besitzer. |
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1298 |
Wurde
die Burg, die zu jener Zeit im Besitz der von Montenach war, nach der
Schlacht am Dornbühl von den Bernern
zerstört und nicht wieder aufgebaut. |
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14/15 Jh. |
Aufteilung der Herrschaft Geristein |
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1659 |
Der Burgenmaler Albrecht Kauw schuf das älteste Bild von Geristein. -
Angeblich soll das schlichte Aquarell
"1659"
entstanden sein. – Die Darstellung zeigt einen noch bis zur Krone erhaltenen
Rundturm, der aber schon in ruinösen Zustand gefallen ist. |
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18 Jh. |
Doch "Justinger" wurde im
18.
Jahrhundert - etwa gegen
1750
- vom Historiographen Michael Stettler verfaßt, wie ich in meinem Buch
Bern und die alten Eidgenossen
nachweise. |
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1975 |
Zwischen
1975
und
1976
wurde die Ruine restauriert. |
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Unter der
Ruine liegt die
Anlage
K3 Harsnischhut (Bundesratsbunker) |
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Quellen: Burgenkarte der Schweiz -West |
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