Schweiz

Zürich

 

Burg Nr. 259

Ruine Glanzenberg

Besucht am: 08.10.2005

 

     

     
          Kloster Fahr      

 
Bewertung:   
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1240
Zerstört: 1267/68
LK. Koordinaten: West-Ost. 674.230  Süd-Nord. 250.600
Gründer: Freiherren von Regensberger
Ortschaft: 8103 Unterengstringen
Anfahrt:  
Grundriss:
   
   
 

 

Immer zugänglich

 

Achtung die Ruine ist schlecht unterhalten.

 

Beim Kloster Fahr

GPS: N: 47°23`28 /  O: 8°26`16

 

Restaurant in der Burg, Nein. Restaurant Beim Kloster Fahr

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Geringe Mauerreste

 

Länge: Ca. 2km
Wanderzeit: Ca. 45 Min.
Schwierigkeit: Leicht aber Wunderschön,
 

 

1250

Zwischen den Regensbergern und dem aufstrebenden Städtchen Zürich kam es zum Kampf um die Vorherrschaft in der Gegend. Um 1250 gründeten die Regensberger Burg und Städtchen Glanzenberg ennet der Limmat bei Dietikon. Geplant war der Bau einer Brücke über die Limmat um den Nord - Südverkehr, sowie den Verkehr auf dem Fluss zu kontrollieren und somit den Zürchern den Handel abzuschneiden.

 
1267

Im Jahre 1267 sollen die Zürcher unter Beihilfe von Graf Rudolf I. von Habsburg die Burg und das Städtchen zerstört haben. Archäologische Befunde weisen aber auf eine Besiedlung bis ins 14. Jahrhundert hin.

 
 

Erhalten sind ein Doppelgraben und ein Teil der polygonalen Ringmauer aus mächtigen Findlingen (Megalithmauer), die das eigentl. Burgplateau mit dem ehem. Wohnturm umschlossen. Grosse Teile des Burghügels sind infolge Unterspülung und Abtragung verschwunden. 300 m westl. davon in den Limmatauen lag das ehem. Städtchen G. mit einer Fläche von 180 x 45-110 m. Reste der z.T. nicht über die Fundamentgrube hinausgewachsenen Stadtmauer sind erhalten, Teile des landseitigen Wassergrabens im Gelände schwach erkennbar. Holz- und wenige Steinbauten standen entlang der Süd-, Ost- und Nordmauer. Die Stadt wurde offenbar nie fertig gestellt, aber z.T. bis ins 14. Jh. bewohnt. Burg und Stadt wurden durch die Frh. von Regensberg Mitte des 13. Jh. gegr. Sichere Hinweise auf eine gewaltsame Zerstörung - etwa in der umstrittenen Regensbergerfehde - fehlen.

 
 
Literatur-W. Drack, G., 1983 (21984)