Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 590

Ruine Grafenberg (Mörderburg)

Besucht am: 27.03.2011

 

   

   
                 
     

     
      nach Norden          

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 13 Jh.
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 757.640  Süd-Nord. 212.650
Gründer:  
Ortschaft:

 

7306 Fläsch

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 
 
 

 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

Westlich der Strasse Maienfeld nach Balzers, Kostenlose Parkplätze unterhalb der Burg

GPS: N: 00°00.000 / O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: 582  m.ü.M GPS: N: 47°02.772 / O: 9°30.798
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge: 500 m  
Wanderzeit: 20 min Schwierigkeit: mittel
 

 

831

Im Jahr 831 wird der Ort erstmals als Villa Flascae erwähnt, 1436 wurde Fläsch Mitglied im Zehngerichtebund, 1509 ging es an die Drei Bünde. Schriftliche Unterlagen über Entstehung und Geschichte der Burg fehlen.

 
1498

In einer Grenzbeschreiung zwischen Fläsch und Balzers taucht 1498 die Mordtburg auf.

 
1579/1742

Bei den Chronisten Ulrich Campell erscheint der Name um 1579 als Grafenberg, 1617 bei Fortunat Sprecher als Castrum Graffenberg und 1742 bei Nicolin Sererhard als Schloß Grafenberg.

 
13 Jh.

Mauerwerk sowie Fragmente von Ofenkacheln deuten auf eine Entstehungszeit im 13. Jahrhundert hin. Brandschutt im Inneren des Gebäudes lässt auf einen Brand schliessen.

 
 

Der Burghügel ist vom Berghang durch einen wohl künstlich angelegten Halsgraben abgetrennt. Nordöstlichen Abhang eine 25 Meter lange und 6.5 Meter hohe Mauer eines mindestens zweistöckigen Palas erhalten, Grundfläche von ca. 41 x 11 m aufwies und somit den gesamten Gipfel des Hügels bedeckte.

 
2005 Konserviert.  
 

Quellen: Burgenkarte der Schweiz, Bundesamt für Landestopografie, Ausgabe 2007, Werner Meyer: Das Burgenbuch von Graubünden. Zürich 1984

 
 
Letzte Aktualisierung: 06.07.2011 Fehler entdeckt?