Schweiz

Bern

 

Burg Nr. 229

Ruine Grasburg

Besucht am:

10.04.2005

Größte Ruine im Kanton Bern,

 

 
  Brückenrampe Burg Hof hintere Burg Hinterer Palas  

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 11/12 Jh.
Zerstört: 1573
LK. Koordinaten: West-Ost. 591  Süd-Nord. 186
Gründer:  
Ortschaft:

 

Wahlern

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 

 
 
 
Parkplätze Koordinaten:

GPS: N: 46°50`00 /  O: 7°20`30 Steinhaus, Parkplätze: Einige Parkplätze oberhalb der Burg.

Anfahrt: Rund 20 km suedlich von Bern, beschilderter Abzweiger an der Hauptstrasse zwischen Lanzenhaeusern und Schwarzenburg

Infos:

Ausgedehnte Burgruine aufgeteilt in eine Vorburg und Hauptburg: Jederzeit zugänglich

 

 

600

Schon in alten Zeiten waren Teile des Schwarzenburgerlandes besiedelt. Funde aus der Steinzeit, aus der Römer- und Burgunderzeit (um 600) deuten darauf hin.

 
11/12 Jh.

Die Landschaft Grasburg (Heutiges Amt Schwarzenberg) Liegt im Königreich Hochburgund, wird reichsmittelbar und steht dann unter dem Rektorat der Herzöge von Zähringen. Hölzerne Burg.

 
1223

Erste Erwähnung eines Freiherrn Otto von Grasburg.

 
1255

Koenig Wilhelm von Holland verlangt erfolglos, dass die Grasburg als Reichsfestung der Krone zurückgegeben werde.

 
1273

Graf Rudolf von Habsburg restituiert die Grasburg nach seiner Königswahl dem Reich.

 
1310—1423

Der Herrschaft der Grafen von Savoyen unterstellt.

 
1423-1798

Zwischen 1423-1798 als Gemeinde Herrschaft von Bern und Freiburg.

 
1573

bis in das 14. Jh. hinein spielte die Grasburg die rolle einer stolzen reichsfeste und beherrschte bis zu ihrem zerfalle (1573)

 
16 Jh.

Im 16 Jh. zu Gunsten des Schlosses Schwarzenberg aufgegeben.

 
1846

Die Stadt Bern verkauft das Terrain an Private.

 
1894

Seit 1894 Eigentum der Stadt Bern.

 
1903/07

Sanierung, Teilrekonstrukzionen.

 
1928/31

Sanierung, Teilrekonstrukzionen.

 
1966

Errichtung zum Naturschutzgebiet.

 
1984

Umfassende Sanierung durch die Stadt Bern.