Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 470

Ruine Grottenstein

Besucht am: 30.05.2009

 

   

   
      Reste des Hocheingangs Schloss Haldenstein Mauer, Richtung SW      

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: um 1180
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 758.780  Süd-Nord. 194.610
Gründer:  
Ortschaft:

7023 Haldenstein

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 
 
 
 

 

Die Burg ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise: Bruchstein  
Höhe: 697 m GPS: N: 46°53.069 /  O: 9°31.276
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge:
1.5 Km

Ab dem Dorf auf markiertem Wanderweg etwa 45 Min. bergauf.

Wanderzeit:
45 Min Schwierigkeit:

Schwer.Von Haldenstein (Station RhB) über die Rheinbrücke ins Dorf. Vorbei am Schloss Haldenstein Richtung Ruine Lichtenstein (ca. 20 Minuten). Zurück zu Ruine Grottenstein (alte Höhlenburg) ca. 35 Minuten und dann zur Ruine Lichtenstein (45 Min.), die wie eine Katze über Haldenstein wacht.

 

 

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1180

Vermutlich gehörte sie aufgrund ihrer Lage zu den frühen Besitztümern der Herren von Lichtenstein, die 1180 erstmals erwähnt werden.

 
1275

Die Ritter von Lichtenstein starben um 1275 aus, die mit ihnen eng verwandten Haldensteiner 1381. Denkbar ist, dass Grottenstein nur als Fluchtburg in kriegerischen Zeiten diente.

 
 

Die beiden Zweige der Familien Lichtenstein und Haldenstein waren auf den nahe gelegenen Burgen Lichtenstein und Haldenstein ansässig.

 
1617

Der Name der Burg erscheint erstmals bei den Chronisten Fortunat Sprecher 1617 und Nicolin Sererhard 1742 als Crottenstein bzw.

 
     
 

Die 1,7 Meter dicke Frontmauer aus Bruchsteinen ist noch auf einer Länge von 22 Metern erhalten. Auf der einen Seite war die Mauer direkt an den Fels angebaut, auf der andern Seite ist ein Mauerwinkel anzunehmen. In 5 Metern Höhe lag ein Hocheingang, ein Balkenkanal ist noch erhalten. Die Höhlenrückwand ist nicht bearbeitet. Innerhalb der Grotte liegt eine Quelle.

 
 

Quellen: Burgenkarte der Schweiz, Ausgabe 2007, Bundesamt für Landestopografie/Schweizerischer Burgenverein.. Otto P. Clavadetscher, Werner Meyer: Das Burgenbuch von Graubünden.

 
 
Letzte Aktualisierung: 27.12.2010 Fehler entdeckt?