|
1180 |
Vermutlich gehörte sie aufgrund ihrer Lage zu den frühen Besitztümern der
Herren von Lichtenstein, die 1180 erstmals
erwähnt werden. |
|
|
1275 |
Die Ritter von Lichtenstein
starben um 1275 aus, die mit ihnen eng verwandten Haldensteiner
1381. Denkbar
ist, dass Grottenstein nur als Fluchtburg in kriegerischen Zeiten diente. |
|
|
|
Die beiden Zweige der Familien Lichtenstein und
Haldenstein waren auf den nahe gelegenen Burgen Lichtenstein und Haldenstein
ansässig. |
|
|
1617 |
Der Name der Burg erscheint erstmals bei den Chronisten
Fortunat Sprecher 1617 und
Nicolin Sererhard 1742 als Crottenstein bzw. |
|
|
|
|
|
|
|
Die 1,7 Meter dicke Frontmauer aus Bruchsteinen ist noch auf einer Länge von
22 Metern erhalten. Auf der einen Seite war die Mauer direkt an den Fels
angebaut, auf der andern Seite ist ein Mauerwinkel anzunehmen. In 5 Metern Höhe
lag ein
Hocheingang, ein Balkenkanal ist noch erhalten. Die Höhlenrückwand ist nicht
bearbeitet. Innerhalb der Grotte liegt eine Quelle. |
|
|
|
Quellen:
Burgenkarte der
Schweiz, Ausgabe 2007, Bundesamt für Landestopografie/Schweizerischer
Burgenverein.. Otto P. Clavadetscher, Werner Meyer: Das Burgenbuch
von Graubünden. |
|
| |
|
|