Schweiz

St. Gallen

 

Burg Nr. 110

Ruine Hohensax

Besucht am: 22.11.2003

 

     

     
                 

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1206
Zerstört: 1446
LK. Koordinaten: West-Ost. 751.840  Süd-Nord. 232.990
Gründer: Freiherr Heinrich II. von Sax
Ortschaft:

Sennwald/Sax

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 

 

Die Burg ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg.  Ja

 

Bauweise:    
Höhe:   m.ü.M GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge:  

Die Ruine liegt am bekannten Rheintaler-Höhenweg und ist ein beliebtes Ausflugsziel, Ortsteil Rofisbach verlassen. Auf steilem Strässchen bergauf, bei der Verzweigung nach dem Weiler Rüti links abbiegen und vom Waldrand aus dem steilen Weg nochmals rund 200 Höhenmeter hinauf zur Burg folgen.

Wanderzeit: 30 min Schwierigkeit: mittel
 

 

 

Die Hohensax war eine grosse Anlage vom 90x38 Metern. Der Bergfried mass 9.50 Meter im Quadrat, bei einer Mauerstärke von bis zu 2.20 Metern.

 
1393

Eberhard III., welche im Jahre 1393 die Hohensax besetzten und ausplünderten, weil ihr Oheim die Burg Hohensax ganz den Österreichern in die Hände gespielt hatte.

 
1206

Die Burg Hohensax wurde im Jahre 1206 von Freiherr Heinrich II. von Sax erbaut.

 
1393

Eberhard III., welche im Jahre 1393 die Hohensax besetzten und ausplünderten, weil ihr Oheim die Burg Hohensax ganz den Österreichern in die Hände gespielt hatte

 
1446

Die Burg wurde 1446 (Alten Zürcherkrieg) von den Appenzellern zerstört. . Nach einer Sage soll eine Schlossmagd im April 1446 den Appenzellern den Schlüssel in die Hände gespielt haben: die Anlage wurde überrumpelt, ausgeraubt und niedergebrannt,

 
1953/54

Wird ein erster Anlauf unternommen, um die Ruinen Hohensax zu retten.

 
 

Es besteht eine Stiftung, getragen von den beiden Gemeinden Gams und Sennwald, welche sich zum Ziel gesetzt hat, diese historisch bedeutende Anlage zu erhalten und zu sichern.

 
2008

Restaurierung der Ruine Fr 840.000 .-

 
     
 

Schildmauer. Rekonstruktion von Turm und Schildmauer mit vorgehängten Wehrlauben von Nordwesten. Möglicher Zustand nach 1315. Nachgewiesene Elemente sind dunkel eingefärbt.

Bild

 

Turm, möglicher Zustand vor 1315. Die dunkel eingefärbten Kragbalken sind nachgewiesen. Treppe und Laube frei rekonstruiert.

Bild

 

Turm, möglicher Zustand nach 1315, nach der durch den Brand der oberen Stockwerke bedingten Reparatur der Zugangslaube zum Hocheingang und dem Bau der damals neu vorgehängten Wehrlaube. Die dunkel eingefärbten Kragbalken sind nachgewiesen, Laube und Turmdach nach Vorbildern rekonstruiert.

Bild

 

Anordnung der Fussböden nach dem Umbau des Turmes um 1315, Basierend auf den Befunden der Bauuntersuchung.

Bild

     
 

Quellen: Schweizer Burgenführer. Basel, 1995, Werner Meyer (Red.) - Burgen der Schweiz, Bd. 6: Kantone St.Gallen, Zeitschrift Mittelalter 2009/4

 
 
Letzte Aktualisierung: 12.04.2010 Fehler entdeckt?