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765 |
Jörgenberg wird erstmal
765 als castellum erwähnt |
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9. Jh. |
Nach dem 9. Jh.
fehlen für die Jörgenberg für längere Zeit Urkunden. |
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14. Jh., |
Weitere schriftliche Quellen verfügt
man erst wieder am Anfang des 14. Jh., als
Besitz der Herren von Friberg. Noch vor ihrem Aussterben hatten die
Friberger 1330 beide Burgen an Österreich übertragen und sie als Lehen
zurückerhalten. |
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1330 |
Nach dem Tod des
letzten Fribergers um 1330 beanspruchten die
mächtigen Freiherren von Vaz das Lehen und besetzen Jörgenberg |
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Die Jörgenberg
wurde, zusammen mit dem Sitz der Friberger in Siat, als Lehen der mit Rudolf
von Werdenberg-Sargans verheirateten Ursula von Vaz, (* 1310) vergeben. |
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1343 |
Verzichteten die Grafen von Werdenberg
als Erben des Hauses von Vaz auf alle Rechte an den beiden Burgen und
überliessen sie im gleichen Jahr gegen eine Entschädigung von
1000 Mark den Freiherren von Rhäzuns.
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1430 |
Erhielten
die Rhäzünser von König Sigismund die Bestätigung des Bannrechts für Sankt
Jörgenberg. Die Burg wurde in der Folge Zentrum eines wichtigen
Herrschaftszentrums mit Sitz eines Kastellans mit weitreichenden
Befugnissen. |
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Nach dem Aussterben der Rhäzünser um
1450 kam Jörgenberg nach langem Erbstreit |
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1458 |
In den Besitz
von Jos Niclaus von Zollern, dessen Mutter Ursula
eine Angehörige der "Herren von Rhäzüns" gewesen
war. Graf Jörg von Werdenberg wurde mit
3000 Reichsgulden
abgefunden und verzichtete auf weitere Ansprüche. |
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1539 |
Verkaufte der
Disentiser Abt Jörgenberg an Mathias von Rungs (surselvischer
Geschlechtername für Derungs), der sich
verpflichten musste, für den Unterhalt der Kirche zu
Ab 1580 war die Familie
Gandreya (romanisch Candreja) im Besitz der Burg,
welche sie noch bewohnt haben soll. Seine Nachkommen
verkauften die Burg 1734
der Gemeinde, in deren Besitz sie noch heute ist.
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17. Jh.
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Spätestens im
17. Jh. setzte der
Zerfall der Anlage ein. |
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1930 |
Wurden
durch den schweizerischen Burgenverein unter der
Leitung des Architekten Eugen Probst umfangreiche
Freilegungs- und Sicherungsarbeiten durchgeführt. |
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1997 bis 2001 |
Erfolgte eine
Gesamtkonservierung der Anlage mit Beiträgen von
Bund, Kanton und Gemeinde und zahlreichen privaten
Spenden |
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Quellen:
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Kunstführer durch
die Schweiz.
Band 2. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.). Bern,
2005
-
Die Burgruinen
Jörgenberg und Kropfenstein in Waltensburg.
in: Schweizerische Kunstführer GSK. Nr. 749. Bern, 2004
-
Werner Meyer:
Das Burgenbuch von Graubünden. Zürich/Schwäbisch Hall, 1984
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Thomas
Bitterli-Waldvogel: Schweizer Burgenführer. Basel/Berlin, 1995
-
Werner Meyer:
Burgen der Schweiz. Band 3. Zürich, 1983
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