|
1277 |
Errichteten die Herren von Kienberg über der engsten Stelle der Asperklus
(auch Benkerklus oder Bänkerklus) die Burg Königstein, von der nur noch
wenige Überreste erhalten geblieben sind. Von dort aus verwalteten sie ihre
kleine Vogtei, die neben Küttigen auch Erlinsbach umfasste |
|
|
1415/1535 |
1535 kam die seit 1415 zum bernischen Staatsverband
gehörende Herrschaft Königstein direkt an Bern und wurde Bestandteil der
Landvogtei Biberstein. Das Stift Beromünster hatte seine Rechte bereits ein
Jahr zuvor an Bern abgetreten. Nur das Recht zur Einsetzung des Pfarrers
blieb ihm noch erhalten,
|
|
|
1798/1803 |
Wurde Küttigen dem helvetischen Kanton Aargau
zugeschlagen, um dann 1803 Bestandteil des heutigen Kantonsgebietes zu
werden. Von der geschichtsträchtigen Burg, welche sich heute im Eigentum der Ortsbürgergemeinde Küttigen befindet - ist nur noch eine Ruine übrig
geblieben. |
|
|
1853 |
Das erst 1853 durch den
Tausch an den Kanton Aargau überging. |
|
| |
|
|
Sage Nach einer Sage
soll der Burgherr die Küttiger Bauern genötigt haben, ihm eine grosse
Menge Leder zu liefern, um daraus eine Hängebrücke zum Achenberg zu
erbauen. Dadurch wollte er zu Pferde seine Geliebte besuchen, die dort
in einer (historisch nicht belegten) Burg lebte. Nachdem er die Brücke
hatte errichten lassen, soll ein mutiger Bauer in einer
Nacht-und-Nebel-Aktion die Seile der Brücke leicht angeschnitten haben,
sodass der Burgherr mit seinem Pferd in der Mitte über der Klus in die
Tiefe stürzte. |
|
|
|