Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 427

  Ruine Kapenstein (Ober-Sansch)  

Besucht am:

04.10.2008

 

   

 

   
    Innenraum     Innenraum      

 
Bewertung:
Erstmalige Erwähnung: 1275
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 777.970  Süd-Nord. 199.390
Gründer:  
Ortschaft:

7240 Küblis

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 

 

 
 

 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 46°55`13 /  O: 9°46`36

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: 1060 m  
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge:
300 m

 Von dort ist ein Fussweg zur Burg ausgeschildert.
Wanderzeit:
15 Min Schwierigkeit: mittel.
 

 

 

Ringmauer: mehreren Metern erhalten, ursprünglich eine Mauerstärke von ca. 1.4 m  und wurde später durch zusätzliche 1.5 m verstärkt. Das Innere Reste einstiger Mauerzüge sichtbar.

 
1249

Ist Ulricus de Kaphinstain als Schiedsrichter in einem Streitfall mit dem Churer Bischof über die Burg Gräpplang vorgesehen. 1275 wird Heinrich von Kapfenstein als verstorben erwähnt. 1365 wird in Zizers ain acker waz Kapfenstains erwähnt. Die Formulierung lässt darauf schliessen, dass die Familie damals nicht mehr bestand.

 
1275

Erstmals genannt: Bei der bedingten Übertragung seines Besitzes an das Hochstift Chur nahm Walter von Vaz die Grafschaft Schams und die Burg Kapfenstein aus. Letztere hatte er in einem Tauschhandel vom verstorbenen Heinrich von Kapfenstein erworben. ... et castro de Kaphenstain cum et pertinenciis es omnibus, que cambivi cum domino Henrico pie memorie de Kaphenstain.

 
1351

Verzichteten die Kinder des verstorbenen Simon Straiff auf ihre Rechte zu der burg ze Kapfenstain und den zwei städelen,

 

Am 1. April 1351 sollen Andreas von Marmels und Ulrich Manus von Castelmur die Burg für sich und ihre Schwäger, die Erben des Simon Straiff, der Gräfin Kunigunde von Toggenburg verkauft haben.

 
1394

Bei der Teilung des Toggenburger Erbes von 1394 fiel Kapfenstein an Friedrich VII. von Toggenburg. Die Burg wurde vermutlich im 15. Jh. verlassen.

 
1982/84

Wurden durch den Kanton Graubünden Sicherungsarbeiten durchgeführt,

 
1998

Durch den Burgenverein Unterhaltungsarbeiten

 
 

(ehem.) Besitzer:

 
 
Burgenkarte der Schweiz, Bundesamt für Landestopografie