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6 Jh. |
Octodurus, wie Martigny in römischer Zeit hiess, verfügte über ein Amphitheater, und war bis ins
6. Jhdt. Bischofssitz. Obwohl die
Bischöfe von Octodurus im Frühmittelalter ihren Sitz talaufwärts nach Sion
(Sitten) verlegten |
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11 Jh. |
Bei archäologischen
Untersuchungen ist man am Turmfuss der Burg La Bâtiaz auf die Fundamente eines
Gebäudes gestossen, das vermutlich im 11. Jhdt. errichet
wurde und ein Vorläufer der heute sichtbaren Festung gewesen sein könnte. |
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13 Jh. |
Im
13. Jhdt.
bildete La Bâtiaz das Zentrum der bischöflichen Herrschaft um Martigny. |
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1260 |
Im Interregnum des
deutschen Reiches versuchten die Grafen von Savoyen wie so viele andere Fürsten
jener Zeit ihre Güter und Rechte kräftig auszubauen. Peter II. von Savoyen
geriet dabei in Konflikt mit dem Bischof von Sion, weil er seine Güter im
Aostatal mit jenen im Wallis zu vereinigen versuchte. Im Verlauf der Fehde
eroberte der Graf die bischöfliche Burg La Bâtiaz und konnte in der
Friedensvereinbarung von 1260 seinen Anspruch
darauf durchsetzen. |
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1268 |
Bis 1268
verlieb La Bâtiaz als bischöfliches Pfand im Besitz der Savoyer, weitere Ausbau
der Anlage (runden Donjon). |
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1281 |
Nach dem Tod Peters II.
fiel La Bâtiaz an den Bischof zurück und wurde von diesem weiter verstärkt. Auch
der Rundturm wurde 1281 deutlich erhöht. |
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1350 |
Um die Mitte des 14. Jhdt. musste der
Bischof jedoch erneut um seine Rechte in Martigny kämpfen, gegen Savoyen und
Peter von Turn. Die bischofsfeindliche Partei scheint La Bâtiaz bereits
erobert zu haben, als sich die kriegsmüde gewordene Bevölkerung
1350 unter den Schutz von Savoyen stellte. Der
Bischof verlor damit sein Anrecht auf die Burg. |
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1475-1476 |
Die Grafen von Savoyen setzten Beamte auf die La Bâtiaz, unterhielten die
Festung aber schlecht. Als sie sich in den Burgunderkriegen von
1475-1476 auf die Seite von Karl dem Kühnen und
damit gegen die Eidgenossen stellten, eroberten die Walliser kurzerhand die
Burg und verwüsteten sie schwer. |
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16 Jh. |
Als sich im frühen 16. Jhdt. Kardinal Schiner und Georg Supersaxo
um den Bischofsstuhl bekriegten, war das Schicksal der bereits verwahrlosten
Burg besiegelt.
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1518 |
Drangen die
Anhänger Supersaxos in die Festung ein und legten Feuer. seither Ruine. |
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1998 |
Wurde eine lokale Gesellschaft zur Erhaltung und Aufwertung der Burgruine
gegründet. |
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1998/2003 |
Von 1998-2003 wurden umfassende
Restaurationsarbeiten durchgeführt. |
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Quellen:
MEYER, Werner. Burgen der Schweiz, Band 4.Angaben Informationstafel auf der
Burg |
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