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Die Fassade des herrschaftlichen Wohntraktes
(Palas) stammt aus der Renaissance. Der Aussichtsturm bietet einen
Rundblick über die Vogesen bis zum Schwarzwald und das Jura. Pro
Landskron |
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13.Jh. |
Die Burg wurde Ende des
13. Jahrhunderts auf einem Kalkfelsen erbaut. |
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1297 |
Die Landskron hat schon bei ihrem Bau eine
Fehde ausgelöst. Eine Urkunde aus dem Jahre 1297 verkündet nämlich, dass die
Gebrüder Viztum, Ritter von Basel, den Landskronberg mit dem „Bu der nu
daruff ist“ dem Grafen von Pfirt übergeben hätten und damit wieder belehnt
worden seien. |
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1316 |
Nach dem Erlöschen der Röttler treten
1316 die Markgrafen von Hachberg
als Lehensherren in ihre Fussstapfen.
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1356 |
Schäden des Erdbebens von Basel gibt's keine
Unterlagen. Im Gegensatz zur Landskron wurden viele nicht wieder in Stand
gestellt, denn die Entwicklung verlief ungünstig für die Burgen. Die
aufkommenden Feuerwaffen bedingten laufend kostspielige bauliche
Anpassungen. |
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1461 |
Nach dem Aussterben der Münch geht das Lehen
1461 an die Reich von Reichenstein über. |
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1468 |
Anlässlich des Mühlhauser
Krieges, bemächtigt sich Solothurn der Landskron, muss sie aber ein Jahr
später wieder preisgeben. |
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1499 |
Entscheiden die Eidgenossen mit der Schlacht bei Dornach den Schwabenkrieg
für sich. |
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1500 |
Kaufen die Reich die benachbarte Herrschaft Waldegg und werden damit
zusätzlich Vasallen der Habsburger. |
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1504
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Erben die Markgrafen von Baden die Lehensherrschaft. |
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1515/18 |
Umbau der Landskron zur Festung. Mit seiner Unterstützung lassen die Reich
von Reichenstein zwischen 1515 und
1518 die mittelalterliche Burg umgestalten. Der
Wohnturm wird zur Artillerieplattform ausgebaut: das Obergeschoss muss
Zinnen weichen und die Mauern werden bis zu sieben Metern Dicke hinterfangen. |
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1570 |
Um 1570 möchten die Reich die Herrschaft
Landskron den Baslern verkaufen, aber Österreich verweigert die Zustimmung.
Zehn Jahre später wären die Österreicher mit dem Verkauf einverstanden, aber
jetzt zeigen ihnen die Basler die kalte Schulter. |
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1639 |
Im
30 Jährigen Krieges, geht die Landskron kampflos an die
Schweden über, in deren Fussstapfen unmittelbar die Franzosen treten. |
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1648 |
Im Westfälischen Frieden wird die Festung dem Markgrafen zugesprochen, aber
die Franzosen weigern sich, sie zu räumen. Nach langen Verhandlungen muss
sich der Markgraf 1663 mit einer Rente
zufrieden geben. |
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17. Jh. |
Diente sie auch als
Gefängnis. |
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1690 |
Die Um- und Ausbauten werden um 1690 aufgenommen und dauern mit
Unterbrüchen bis zur Revolution. |
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1790/1808 |
Die Festung dient um 1790 als Lazarett und wird
1808 ein letztes Mal vor ihrer Zerstörung
bildlich festgehalten. |
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1813 |
Im Dezember 1813 ziehen die gegen Napoleon ver-einten
Bayern und Österreicher vor die Landskron und erobern die schwach
verteidigte Festung an Weihnachten nach dreitägigem Beschuss. Zwei Tote
und einige Verletzte sind zu beklagen.
Die verlassene Festung wird von der Bevölkerung geplündert, im Februar
von einer Feuersbrunst heimgesucht und Ende Juni von den Eroberern
gesprengt. Die Ruine wird als Nationalgut versteigert und als Steinbruch
ausgebeutet, bis sie die Familie der Barone von Reinach
1857 erwirbt und
der Zerstörung Einhalt gebietet. |
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1923 |
Sie
wird 1923 zum Monument historique classé
erhoben, |
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1970/84 |
Was die Besitzer
1970 nicht hindert, eine Affenkolonie darauf
anzusiedeln. Nach den Scheitern des Experimentes steht die Ruine
1980 zum Verkauf und kann 1984 von dem im
Vorjahre gegründeten Verein Pro Landskron erworben werden. |
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2008 |
Sanierung der Ruine Landskron
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Ausführlich orientiert eine 1996 erschienene
Publikation über die Landskron und ihre Geschichte. Sie zeigt anhand
von vielen Illustrationen und Plänen die Entwicklung der Burg.
Dieser Führer kann zum Preise von CHF 10.-- oder € 7.-- im
Restaurant Chasseur unterhalb der Ruine, auf der Mairie Leimen, im
Buchhandel oder direkt beim Verein bezogen werden.
Mit Ihrem Beitritt zum Verein unterstützen Sie unsere Bestrebungen,
die Ruine zu restaurieren, zu erhalten und sie als Angelpunkt
grenzüberschreitender Aktivitäten zu benützen. Noch sind grosse
Teile dem Verfall preisgegeben und noch fehlen die bei dem grossen
Zustrom der Besucher unabdingbaren sanitären Einrichtungen. |
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Quellen: |
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