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1225 |
Heinrich III. von Strättligen, Sohn von Rudolf I. und
Ehemann der sagenumwobene Marmetta von Laubegg erscheint
1225 als Besitzer des Bergschlosses an der
Laubegg. |
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Dieser Heinrich III. war der Vater von Rudolf II.,
Johann III. und Heinrich IV. (Minnesänger) und dazumal auch Vogt von
Strättligen. Er soll auf Laubegg gewohnt haben. Die Burg Laubegg ist
Eigengut der Strättliger. Heinrich von Strättligen nennt sich später von
Laubegg. |
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1336 |
Verkauft Heinrich III. die Herrschaft Laubegg nebst
Simmenegg und Mannenberg an Graf Peter IV. von Greyerz, dem Oheim von
Marmetta. Laubegg hiess damals Lubica. |
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1346-1349 |
In den Kämpfen zwischen den Bernern und den Greyerzern
lag die Burg Laubegg im Brennpunkt. Ein Kampf bei der Laubegg soll schon am
26. Dezember 1346
stattgefunden haben. Die Festung Laubegg fällt dann im Pestjahr
1349. |
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1356 |
Offenbar wieder aufgebaut, verkauft Peter IV. von
Greyerz die Herrschaft Laubegg 1356 an Jakob
von Thüdingen. |
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1377 |
Kann Freiburg die Burg Laubegg als offenes Haus
benützen. |
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1386 |
Geht die Herrschaft Laubegg an Bern. |
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Wann die Burg aufgelassen wurde ist nicht bekannt. |
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Auf dem nördlichen, teilweisse
überhängende Felsklippe dürfte der Bergfried
gestanden haben. Das Hauptgebäude vermuten wir auf
der mittleren Anhöhe. Der Zugang zur Burg Laubegg
ist in einer Brücke über den zum teil künstlich aus
dem Fels gehauene Halsgraben zu suchen. |
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1820 |
Der von den Fuhrleuten
verwunschene, steile Talweg über die Burg Laubegg
wurde 1820 durch den
Bau der heutigen Strasse, entlang der Simme,
abgelöst. Am Felsen hat man den erlösenden Spruch
angebracht: ,,Es gibt keine Laubegg mehr!`` (Damit
ist nicht die Burg Laubegg gemeint sondern der alte
Weg über die Laubegg!) |
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Quellen: Burgen, Schlösser und
Ruinen im Simmental von Erich Liechti |
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