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1284/90 |
Albrecht von Lewenstein, der Gatte einer der Schwestern ließ in den Jahren
1284 bis 1290 zum Schutz ihres lehensfreihen
Grundbesitzes, gegen ihren Onkel, Werner von Bolanden, die Burg Liebenstein
erbauen |
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1340 |
Ab 1340 teilten sich die von Liebenstein und
die Schenke von Liebenstein den Besitz der Burg. Nach dem Aussterben der Schenke
von Liebenstein war die Ritterburg jedoch wieder ganz im Besitz der „von
Liebenstein“. Inzwischen lebten auf der Burg Liebenstein bis zu zehn
Erbparteien, die alle an ihren Burgbezirken Wehr- und Wohnbauten errichteten zum
Schutz des Erbanrechts.
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14 Jh. |
Aufgrund von Familienstreitigkeiten der Burginsassen beider Burgen wurde
gegen Ende des 14. Jahrhunderts die hohe sagenumwobene Streitmauer erbaut.
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17 Jh. |
Bis ins 17. Jahrhundert wird die Burg
Liebenstein bewohnt, bis im Jahre 1637 das
Geschlecht der „von Liebenstein“ ausstirbt. Daraufhin geht das freigewordene
Lehen an den Kaiser Ferdinand II., der wiederum den Mainzer Kurkanzler, Gerhard
Freiherr von Waldenburg, mit der Ritterburg belehnt |
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1648 |
Als es zu Aufständen der Erben der Liebensteins kommt, kommen sie im Jahre
1648 anläßlich des Westfälischen Friedens zu einer Einigung, worauf
Ferdinand von Waldenburg zum Besitzer der inzwischen verfallenen Burg wird.
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1793/1978 |
Seit 1793 bis heute ist die Burg Liebenstein
aufgrund einer Erbschaft im Besitz der Freiherren von Preuschen. Einer der
Nachfolger, Freiherr Rudolf von Preuschen nahm in den Jahren
1977
und 1978 Instandsetzungs- und
Renovierungsarbeiten vor. |
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Die heute noch vorhandene hohe „Streitmauer“ wurde gegen Ende des
14. Jahrhunderts zwischen den beiden verfeindeten Burgen erbaut. Die Burg
Liebenstein besteht heute aus dem beachtenswerten 17
Meter hohen gotischen Wohnturm (14. Jahrhundert.),
Reste des Bergfrieds auf ausgespartem Felsblock und ein kleines Wohnhaus im
Osten, das in der Innenwand Lager für Zimmerholz zeigt. |
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