Schweiz

Luzern

 

Burg Nr. 307

Burgruine Lieli (Nünegg)

Besucht am:

15.10.2006

 

     

     
        Fenster und Balkenlöcher Fenster und Balkenlöcher      

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 13 Jh.
Zerstört: 1386 von Luzern Zerstört
LK. Koordinaten: West-Ost. 665.550 Süd-Nord. 229.020
Gründer:  
Ortschaft: 6277 Lieli
Grundriss:
   
 
   
 

 

Die Ruine ist Immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

Im Dorf,

GPS: N: 47°12`28/  O: 8°17`58

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Ja.

 

Ruine von Bergfried, Wohntrakt, Ringmauer und die äussere Ringmauer

 

Länge: Ca. 500m
Wanderzeit: Ca. 10min
Schwierigkeit: Leicht.
 

 

13 Jh.

Auf den waldigen Hohen östlich des Baldeggersees entstand im ausgehenden 13 Jh. die kleine Rodungsherrschaft Lieli.

 
1223

Wurden die Herren von Lieli das erste mal urkundlich genannt

 
 

Sie standen im Dienste der Kyburger. Nach dem Aussterben der Kyburger wurden die Habsburger die neuen Herren. Die von Lieli traten nun in dessen Dienste.

 
1256

Walther von Lieli trat 1256 dem Johanniterorden in Hohenrain bei, starb aber 6 Jahre später. Sein Sohn trat ebenfalls bei und wurde sogar Komtur zu Hitzkirch.

1400

Um 1400 starb die Familie Lieli aus. Durch Heirat, mit Anna von Lieli, gelangte die Burg zuerst an Henman von Grünenberger, und später durch Heirat mit Elisabeth von Lieli, an Rudolf von Schönau. Dieser kämpfte auf seiten Habsburgs gegen die Eidgenossen.

1386

Aus Rache zerstörten die Eidgenossen 1386 die Burg Lieli.

 
 

Rudolf von Schönau starb in der Schlacht bei Sempach gegen die Eidgenossen. Durch Vererbung gelangte die Burg an die Grünenberger zurück.

 
1431

Verkauft an die Herren von Heidegg

 
19 Jh.

Von den Bewohnern der Umgebung wurde die Burg nach ihrem Niedergang als Steinbruch missbraucht. Seit dem 19. Jh. befindet sich die Ruine jedoch im Besitz des Kantons Luzern.

 
1929/31

Erste Freilegungsarbeiten wurden 1929 bis 1931 durchgeführt,

 
1984

Die letzte Sanierung des Mauerwerks erfolgte 1984

 
 

Quellen: Thomas Bitterli-Waldvogel, Werner Meyer,