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1271 |
Ein Ritter vom Geschlecht der Münch, wahrscheinlich Hugo der IV. und
Lehensmann der Grafen von Pfirt, gründet die Burg Münchenstein. |
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Sie dient vor allem zum Schutz der Herrschaft und des bischöflichen
Gebiets gegen die Österreicher. |
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1324
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Die Burg Münchenstein geht von den Grafen von Pfirt an die Herzöge von
Österreich über. |
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1356 |
Während des grossen Erdbebens zu Basel wird auch das
1334 fertiggestellte Schloss beschädigt, aber
bald darauf wieder hergestellt. |
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1444/69 |
Am 17. Juni 1444 überfallen die Solothurner
das Schloss Münchenstein. Im Jahre 1469 müssen
sie es jedoch wieder zurückgeben. |
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1470 |
Ritter Konrad Münch von Münchenstein muss seine Herrschaft (Schloss und
Kirchensatz) der Stadt Basel verpfänden. Unter seinen Gütern wird "die
trotten und schuren" erwähnt, die zu den "notdurfftigen buwen" gehört. Die
Trotte dient dem damals noch mit Reben reich bestockten Bauerndorf als
Traubenpresse. Im Trottengebäude wird auch der Weinzehnt abgezapft und in
der "schuren" (Scheune) der Kornzehnt ausgemessen. |
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1477 |
Das Schloss geht abermals an Österreich. |
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1515 |
Am 2. Mai geht die Herrschaft Münchenstein,
umfassend die Gebiete der Dörfer Benken, Biel, Binningen, Bottmingen,
Münchenstein, Muttenz und Pratteln an die Stadt Basel über. Dorf und Amt
Münchenstein werden 283 Jahre durch die
städtischen Obervögte regiert. |
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1798 |
Am 24. Januar 1798 verlässt Rosenburger, der
letzte Basler Obervogt, das Amt Münchenstein in Richtung Basel.
Am 27. März 1798 kauft die Gemeinde von der
Nationalversammlung das Schloss mit den Gütern. Kaufpreis:
24'000 Pfund. Die Güter werden parzelliert und
verkauft, das Schloss auf Abbruch öffentlich versteigert. Aus den Überresten
wurden im 19. Jahrhundert auf dem Areal
Wohngebäude erstellt. |
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